Fernsehprogramm im November

Literaturfans kommen in diesem Monat auf ihre Kosten.
1. November, 23.35 Uhr, ARD, „Druckfrisch“ 
In der nächsten Ausgabe von „Druckfrisch“ am Sonntag, 1. November 2015, um 23.35 Uhr im Ersten trifft Denis Scheck Jonathan Franzen, der in seinem neuen Roman das Auseinanderbrechen familiärer Bindungen beklagt und die Gefahren des Internets beschwört. Und er spricht mit dem gebürtigen Bulgaren Ilija Trojanow über einen traurigen Abschnitt in der Geschichte seines Landes. Außerdem empfiehlt Denis Scheck „Der Räuberbräutigam“, eine Liebesgeschichte der 2001 verstorbenen Südstaaten-Autorin und Pulitzer-Preisträgerin Eudora Welty.
4. November, 21.40 Uhr, ARTE, „Europa und seine Schriftsteller“ – Belgien erzählt von Caroline Lamarche, Tom Lanoye, Jean-Philippe Toussant und David Van Reybrouck (Dokureihe). Vier Autoren blicken auf ihre Heimat
Früher das Schlachtfeld Europas, heute dessen politisches Herz: In Belgien, dem Land im Westen des Kontinents, werden drei Sprachen gesprochen – Französisch, Deutsch, Niederländisch. Gibt es trotz der lingualen Dreifaltigkeit eine typisch belgische Literatur? Mit der Frage befassen sich die vier Autoren Caroline Lamarche, Tom Lanoye, Jean-Philippe Toussant und David Van Reybrouck.

6. November, 23 Uhr, ZDF, „Das Literarische Quartett“ 
Volker Weidermann, Gastgeber des „Literarischen Quartetts“, lädt am Freitag, 6. November 2015, gemeinsam mit seinen Mitstreitern Maxim Biller und Christine Westermann zur zweiten Literatur-Runde. Gast ist dieses Mal die Autorin und Literaturkritikerin der „ZEIT“, Ursula März. Die vier streitbaren Buchliebhaber diskutieren über die aktuellen Werke von Tilmann Lahme, Verena Lueken und Zeruya Shalev sowie über einen Roman von Boris Sawinkow.
Die besprochenen Bücher im Einzelnen:
Tilmann Lahme: „Die Manns – Geschichte einer Familie“, S. Fischer
Verena Lueken: „Alles zählt“, Kiepenheuer & Witsch
Boris Sawinkow: „Das fahle Pferd“, Galiani Verlag
Zeruya Shalev: „Schmerz“, Berlin Verlag
„Das Literarische Quartett“ wird im Foyer des Berliner Ensembles mit Publikum aufgezeichnet. Die nächste Sendung findet am 11. Dezember 2015 statt.

7. November, 22.05 Uhr, ARTE, „Ian Fleming – Der Mann, der James Bond erfand“ 
Anlässlich der Deutschlandpremiere des jüngsten James-Bond-Films „Spectre“ am 5. November widmet Arte dem Autor der Romanvorlagen, Ian Fleming, einen Schwerpunkt. Dieser machte vor allem als Frauenschwarm, Sportler und Spion der britischen Marine von sich reden, fand Filmemacher André Schäfer heraus. In seinem Porträt „Gestatten, Fleming, Ian Fleming: Die Geschichte des Mannes, der James Bond erfand“ kommt er Flemings Romanfigur James Bond näher als mancher Bond-Streifen. Im Anschluss sendet Arte ab 23.40 die vierteilige Serie „Mein Name ist Fleming. Ian Fleming“. 

11. November, 21.50 Uhr, ARTE, „Europa und seine Schriftsteller“. Frankreich erzählt von Christine Angot, Jean-Christophe Bailly, Marie Darrieussceq (Dokureihe). Drei Autoren berichten über ihre Sicht auf die Heimat
Christine Angot, Jean-Christophe Bailly und Marie Darrieussceq – bedeutende französische Schriftsteller der Gegenwart – erzählen von ihrer vielfältigen, bisweilen widersprüchlichen Heimat. Sie erzählen von Armut und Immigration, von sozialen Brennpunkten, von Orten, die sie geprägt haben – und vom Verlust ihrer Kindheit, deren Geister sie gelegentlich schreibend erwecken. 

19. November, 20.15 Uhr, ARTE, „Occupied – Die Besatzung“ 
In dem von Jo Nesbø erdachten Zehnteiler „Occupied – Die Besatzung“ hat sich Norwegen in einer nahen Zukunft entschieden, die Produktion und den Export fossiler Brennstoffe komplett einzustellen. Nach gescheiterten diplomatischen Bemühungen schließt die EU mit Russland einen Pakt, das russische Militär wird in Norwegen die Wiederaufnahme der Ölproduktion bewachen. Der Premier hat die Wahl, das Protektorat zu akzeptieren oder einen Krieg gegen einen überstarken Gegner zu führen. Monat für Monat übernimmt Russland immer mehr Staatsaufgaben in Norwegen. Nervenaufreibende zehn Folgen lang stellt die Serie „Occupied“ dem Zuschauer die Frage: Würden Sie eine Besatzung akzeptieren oder für Ihr Land kämpfen?

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