Götter und Räuber

Im Dezember ist es soweit: Mit „Das Erwachen der Macht“ geht mit der Star-Wars-Reihe wohl die bekannteste Science-Fiction-Serie der Welt in eine neue Runde. Entsprechend kräftig trommeln Dorling Kindersley und Panini für ihre flankierenden Titel auf dem Buchmarkt wie Jugendroman, Stickerbuch oder Comic-Abenteuer. Einige Nummern kleiner kommt da die Verfilmung des Sci-Fi-Romans „Es ist schwer, ein Gott zu sein“ daher. 
Zum Film: Eine Gruppe von Wissenschaftlern soll eine Stadt auf einem fremden Planeten beobachten, wo Menschen noch in einer Art „Mittelalter“ leben und Konflikte entsprechend lösen. Den Forschern, die sich als Nachkommen von Göttern verstehen, ist es jedoch untersagt, aktiv einzugreifen.
Die Vorlage stammt aus den Federn der russischen Brüder Arkadi und Boris Strugazki. Gemeinsam kommen die Phantastik-Autoren auf mehr als 50 Mio verkaufte Bücher und Übersetzungen in rund 30 Sprachen. 2012 wurden bei Heyne die „Gesammelten Werke“ der Geschwister in sechs Bänden aufgelegt. Die Filmvorlage, „Es ist schwer, ein Gott zu sein“, liegt im vierten Band vor. Weitere Titel gibt es bei Golkonda (unter anderem den namensgebenden Roman „Atomvulkan Golkonda“) und Suhrkamp („Picknick am Wegesrand“). 
„Es ist schwer, ein Gott zu sein“
Filmstart: ab 3. September
Hier ist der Trailer:
 

Weitere Kinostarts mit Buchbezug am 3. September:

„Königin der Wüste“

Die wohlhabende und gebildete Britin Getrude Bell (Nicole Kidman) reist zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch den Orient. In einer von Männern dominierten Zeit wird sie bald zur gefragten Nahostexpertin und einflussreichen Vermittlerin zwischen Orient und Empire.
Getrude Bell wurde als weiblicher Lawrence von Arabien berühmt. Ihre Geschichte hat nun der deutsche Regisseur Werner Herzog für das Kino unter dem Titel „Königin der Wüste“ aufbereitet. Ein entsprechendes „Buch zum Film“ wird bei Goldmann herausgegeben.
Hier sind ein paar erste Eindrücke:
 

„Vilja und die Räuber“

Vilja (Sirkku Ullgren) langweilt sich in den Ferien. Immer will Papa zu Oma fahren, immer ist die Mama furchtbar besorgt und immer wird sie von ihrer großen Schwester (Kiia Kokko) geärgert. Doch diesmal kommt alles anders. Räuber überfallen die Familie und nehmen Vilja aus Versehen mit – und nach einem ersten Schrecken entdeckt die Zehnjährige, dass sie auch das Zeug zur Räuberin hätte. Nun beginnt der aufregendste Sommer ihres Lebens.
Siri Kolus „Vilja und die Räuber“ bildete 2012 bei Heyne den Auftakt einer neuen Kinderbuchreihe. Im Jahrestakt sind mit „Vilja und das Räuberfest“ sowie „Vilja und der Räuberschatz“ zwei weitere Titel der Serie auf Deutsch erschienen. Im finnischen Original liegen bereits zwei weitere „Vilja“-Bände vor.
Hier ist ein kleiner Vorgeschmack:

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