Leichtes Umsatzplus

Das Geschäftsjahr 2015/16 lässt sich für Bastei Lübbe nicht schlecht an: Im ersten Quartal (1. April bis 30. Juni) verzeichnen die Kölner zwar nur vereinzelte Zuwächse, aber das Gesamtergebnis liegt über Plan. Die Kennzahlen aus dem aktuellen Geschäftsbericht:

  • Der Quartalsumsatz beträgt 20,7 Mio Euro. Im Vorjahreszeitraum erwirtschaftete das Unternehmen 20,6 Mio Euro, 8 Mio Euro weniger als im Vergleichszeitraum 2013.
  • Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ist durch hohe Investitionen ins digitale Wachstum (insbesondere gestiegene Personalkosten) gesunken. Das Minus fällt allerdings mit –0,5 Mio Euro weniger drastisch aus als befürchtet.
  • Das Periodenergebnis liegt im ersten Quartal bei –1,7 Mio Euro (Q1 2014/15: –0,1 Mio Euro), das Ergebnis je Aktie bei –0,13 Euro nach –0,01 Euro im Vorjahresquartal.
  • Die Bilanzsumme belief sich zum 30. Juni auf 122,1 Mio Euro (31. März: 124,3 Mio Euro). Das Eigenkapital inklusive der Anteile fremder Gesellschafter betrug 59 Mio Euro (48,3%) nach 60,7 Mio Euro (48,8%) zum 31. März.

Die einzelnen Geschäftsbereiche:

  • Im Segment „Buch“ liegt der Umsatz in den ersten drei Monaten mit 9 Mio Euro unter dem Vorjahreswert von 10,1 Mio Euro.
  • Das Segment „Romanhefte/Rätselmagazine“ erzielt einen Umsatz von 2,3 Mio Euro (2014: 2,5 Mio Euro).
  • Das Segment „Nonbook“ kann einen deutlichen Anstieg auf 2,8 Mio Euro (Vorjahr: 2 Mio Euro) erwirtschaften.
  • Erstmals ist das Digitalgeschäft als eigener Unternehmensbereich komplett aus den drei Kernsegmenten herausgerechnet. Das Segment „Digital“, zu dem die digitalen E-Book- und Audio-Erzeugnisse sowie die Tochtergesellschaften Daedalic Entertainment (Game-Entwickler und -Publisher) und BookRix (Selfpublishing-Plattform) gehören, trägt 6,7 Mio Euro zur Bilanz bei (Vorjahreszeitraum: 6 Mio Euro). Der Digitalanteil am Gesamtumsatz steigt von 29% auf 32,4%.

Der Lübbe-Vorstand rechnet für das Geschäftsjahr 2015/16 mit einem leichten Anstieg des Konzernumsatzes. Das EBITDA werde angesichts der hohen Kosten hingegen voraussichtlich unter dem Niveau des Vorjahres liegen.

„Wir befinden uns mitten im groß angelegten Umbau zum internationalen digitalen Medienkonzern. Dieses Aufbau- und Übergangsjahr spiegelt sich auch in unseren vorsichtigen Planzahlen für das gesamte Geschäftsjahr 2015/2016 wieder. Das gute 3-Monats-Ergebnis stimmt uns optimistisch, denn es zeigt, wie gut wir auf unserem Weg vorangekommen sind“, resümiert CEO Thomas Schierack.

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