Zu spät dran

Wenn die Frankfurter Buchmesse im kommenden Oktober ihre Pforten öffnet, wird Indonesien als diesjähriges Gastland in den Mittelpunkt rücken. Allerdings: In diesem Jahr sind erst zwei Titel aus Indonesien erschienen. „Das ist wirklich supermager“, sagt Literaturkritikerin Katharina Borchardt im Gespräch mit „Deutschlandradio Kultur“. Dabei handelt es sich um Andrea Hiratas „Der Träumer“ und „Pulang – Heimkehr nach Jakarta“ von Leila S. Chudori.

„Die Indonesier sind eigentlich – ganz einfach gesagt – mit allem ein bisschen zu spät dran“, so Borchardt weiter und spricht den Austausch des Gastlandkomitees an sowie Probleme mit der Übersetzungsförderung. Sie nimmt das Gastland allerdings auch in Schutz: „Man muss der Fairness halber im Hinterkopf behalten, Indonesien hat ja auch keine Erfahrung damit, seine Literatur international vorzustellen. Also, schon mal gar nicht auf so einer großen Bühne wie in Frankfurt.“

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