Mirjam Pressler doppelt ausgezeichnet

Mirjam Pressler kann sich nicht über mangelnde Anerkennung beklagen. Zum zweiten Mal wird sie für die Übersetzung von „Judas“ ausgezeichnet.
„Judas“, der jüngste Roman des israelischen Schriftstellers Amos Oz, ist erst vor drei Monaten bei Suhrkamp auf Deutsch erschienen und Übersetzerin Mirjam Pressler (75) kann sich schon über die zweite Auszeichnung für ihre Arbeit freuen. Nach dem Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Übersetzung erhält sie nun am 8. Juli gemeinsam mit Amos Oz den Internationalen Literaturpreis. Die Auszeichnung wird seit 2009 vom Haus der Kulturen der Welt und der Hamburger Stiftung Elementarteilchen verliehen und ist mit 25?000 Euro für den Autor und 10?000 Euro für den Übersetzer dotiert. Neben ihrer Arbeit als Übersetzerin (u.a. John Steinbeck, Zeruya Shalev, die Tagebücher von Anne Frank) ist Pressler auch als Kinder- und Jugendbuchautorin sehr erfolgreich: Für ihren Erstling „Bitterschokolade“ (1983) erhielt sie gleich den Oldenburger Jugendbuchpreis, weitere Auszeichnungen folgten, darunter 2010 der Deutsche Jugendliteraturpreis für ihr Gesamtwerk. Zuletzt legte sie 2013 bei Beltz & Gelberg den Roman „Wer morgens lacht“ vor.

Foto: Karen Seggelke, Beltz & Gelberg

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