Abwechslungsreiches Programm im Juni

1. Juni, 20.15 Uhr, SWR, Utta Danella: „Plötzlich ist es Liebe“
Erst nach dem Tod ihrer Mutter erfährt die 17-jährige Barbara (Anja Knauer) von ihren adligen Verwandten. Ihr Onkel (Elmar Wepper) lädt sie auf den Familiensitz ein. In weiteren Rollen: Ralf Bauer und Mariella Ahrens.

4. Juni, 20.15 Uhr, ORF1, „Ziemlich beste Freunde“
Der gerade aus dem Gefängnis entlassene Driss (Omar Sy) bewirbt sich um einen Job als Pfleger des querschnittgelähmten Philippe (Francois Cluzet). Dieser stellt ihn tatsächlich ein. Mit seiner lebensfrohen und authentischen Art gibt Driss ihm die Lebensfreude zurück. Die Verfilmung des autobiografischen Berichts „Ziemlich beste Freunde“ (französischer Originaltitel: „Le second souffle“) von Philippe Pozzo di Borgo war einer der erfolgreichsten französischen Kinofilme aller Zeiten.

10. Juni, 13.45 Uhr, ARTE, „Tod in Venedig“
Um 1920 sucht der Komponist Gustav von Aschenbach Erholung in Venedig, wo er der Schönheit des jungen Tadzio verfällt. Die gesellschaftlichen Konsequenzen lassen nicht lange auf sich warten. Die Literaturverfilmung nach einem Roman von Thomas Mann ist 1970 unter der Regie von Luchino Visconti entstanden.

10. Juni, 21.50, ARTE, „Paul Celan – Dichter ist, wer menschlich spricht“
In einer Erstausstrahlung zeigt ARTE ein einfühlsames Porträt des Schriftstellers, der verzweifelt nach Heimat und Halt suchte. Die Filmautoren Ullrich H. Kasten und Hans-Dieter Schütt erzählen das Leben des jüdischen Dichters Paul Celan (1920 – 1970). Gepeinigt von den Erfahrungen des Holocausts wählte er 1970 in Paris den Freitod in der Seine. Erstmalig spricht der Sohn des großen Dichters, Eric Celan, vor der Kamera über seinen Vater und das schwierige Leben der Familie.

29. Juni, 20.15 Uhr, ARTE, „Der Hauptmann von Köpenick“
1906 geht Wilhelm Voigt, gespielt von Heinz Rühmann, in einer alten Hauptmannsuniform auf die Straße und nimmt dort einige Soldaten unter seine Befehlsgewalt. Mit denen besetzt er das Rathaus von Köpenick, verhaftet den Bürgermeister und beschlagnahmt die Stadtkasse. Als später herauskommt, dass der vermeintliche Hauptmann gar keine echte Führungskraft beim Militär, sondern ein einfacher Schuster ist, amüsiert sich ganz Deutschland. „Der Hauptmann von Köpenick“ (Regie: Helmut Käutner) nach dem gleichnamigen Theaterstück von Carl Zuckmayer war der erste deutsche Nachkriegserfolg in den USA und wurde für den 1957 erstmals vergebenen Oscar „Bester fremdsprachiger Film“ nominiert.

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