Stark in Frankreich, schwach in den USA

Die aktuellen Quartalszahlen der französischen Verlagsgruppe Hachette zeichnen ein gemischtes Bild:

  • Um satte 10% legt die Gruppe im ersten Quartal auf dem französischen Markt zu und behauptet sich in der „Grande Nation“ als Marktführer. Grund hierfür: zahlreiche Bestseller im Hardcover, gute Paperback-Umsätze durch die „Fifty Shades“-Trilogie und hohe Nachfrage bei den Bildbänden.
  • Ein Minus von 12% hat Hachette dagegen in den USA zu verzeichnen: Die Bestsellerquote ist hier niedriger und auch das Ebook-Geschäft ist rückläufig. Der Konditionenkonflikt mit Amazon wirkt trotz Einigung nach.
  • Auch in Großbritannien geht es im ersten Quartal bergab, wenn auch in abgemilderter Form: Hier muss Hachette einen Umsatzrückgang um 4% verkraften. Wie in den USA machen sich die geringere Bestsellerquote und das abflachende Ebook-Geschäft bemerkbar. Unter anderem habe das von der EU verordnete Bestimmungslandprinzip, das beim Kauf und Verkauf von Ebooks seit Anfang 2015 Anwendung findet, zu den Umsatzeinbußen geführt, heißt es von Hachette.

Insgesamt setzte die Hachette Book Group von Januar bis März 2015 weltweit 421 Mio Euro um, was einem Zuwachs von 7,1% im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht. Die verschiedenen Währungskurse relativieren die positive Bilanz allerdings.

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Hardcover Belletristik
1
Rowling, J.K.; Tiffany, John; Thorne, Jack
Carlsen
2
Fitzek, Sebastian
Droemer
3
Neuhaus, Nele
Ullstein
4
Ferrante, Elena
Suhrkamp
5
Beckett, Simon
Wunderlich
28.11.2016
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