Die Würde des literarischen Werks

Die Schriftstellervereinigung PEN Deutschland bringt sich mit neu gewähltem Präsidium wieder in die Urheberrechtsdebatte ein. Die meisten Verantwortlichen wurden bei der Jahrestagung in ihren Ämtern bestätigt:
  • Präsident Josef Haslinger (Foto),
  • Generalsekretärin Regula Venske,
  • die beiden Vizepräsidenten Sascha Feuchert und Franziska Sperr,
  • Schatzmeister Matthias Biskupek,
  • die Beisitzer Tanja Kinkel, Heinrich Peuckmann, Thomas Rothschild und Hans Thill.

Neu ins Präsidium gewählt wurde die branchenpolitisch engagierte Schriftstellerin Nina George.

Auf der Agenda des Verbands steht von Neuem die Wahrung von Kultur und Medien, die insbesondere vor dem Hintergrund des drohenden Freihandelsabkommens TTIP in Bedrängnis geraten könnten. In „Drei Plädoyers für ein starkes Urheberrecht“ fassen die Autoren ihre zentralen Thesen zusammen:
  • Das Urheberrecht schützt das Grundrecht auf Meinungsfreiheit und bewahrt die Würde des literarischen Werks von Autoren. Eine angemessene Vergütung und die Einhaltung der Schutzfrist von 70 Jahren nach dem Tod sind daher zwingend.
  • Im Gegensatz zum verwertungsbezogenen angloamerikanischen Copyright-System muss das kontinentaleuropäische Rechtssystem das Urheberpersönlichkeitsrecht schützen.
  • Weiterentwicklungen des Urheberrechts sollten sich an den Interessen der Produktiven orientieren und nicht an Wirtschaft und Konsumenten. Es sollte folglich keine Urheberrechtsschranke zum Elending eingeführt werden.

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