Gefahr für den Buchhandel

Der Börsenverein mobilisiert die Branche weiter gegen das Freihandelsabkommen TTIP: Er ruft alle Branchenteilnehmer auf, auf einer eigens eingerichteten Aktions-Website ihren Unmut über die drohenden Veränderungen zu bekunden.

Unter der URL buchhandel-statt-freihandel.de können ab dem 7. Mai alle Verlage, Buchhandlungen, Freunde und Kunden ihr persönliches Bekenntnis abgeben. Auf der Seite sind zudem Informationen zu TTIP gebündelt.

Die gemeinsame Aktion für die Preisbindung sei geboten, weil das Freihandelsabkommen eine Gefahr für den stationären Buchhandel darstelle, heißt es vom Verband. „Die US-Digitalwirtschaft will einen Preiskampf gegen den stationären Handel. Sie will Preise und Konditionen selbst bestimmen und ihre monopolartige Marktmacht festigen. Das ruiniert den Buchhandel vor Ort und im Ergebnis die Qualität und Vielfalt des kulturellen Angebots in Deutschland“, meldet sich Börsenvereins-Hauptgeschäftsführer Alexander Skipis erneut zum Thema TTIP zu Wort.

Zum Anlass für die aktuelle Kampagne „Buchhandel statt Freihandel“ nimmt der Verband den Tag der kulturellen Vielfalt, den der Deutsche Kulturrat  am 21. Mai ausrichtet. Zuletzt hatte der Börsenverein zu dem Thema vor einem halben Jahr im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse ein kritisches Online-Informationsangebot lanciert.

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