Kino und Kopfkino

Vorhang auf: Auf der Berlinale dreht sich in den nächsten Tagen alles um die Filmkunst. Bis zum 15. Februar werden bei den 65. Internationalen Filmfestspielen Berlin Produktionen aus aller Welt gezeigt. Im Drehbuch hat auch die Buchbranche eine Rolle. Im Sinne der crossmdialen Verwertung sollen Buch und Film näher zusammenrücken.

Teil des Rahmensprogramms die Veranstaltung „Books at Berlinale“, bei der Produzenten potenzielle Filmstoffe vorgestellt werden. Sie können vielversprechende Buchvorlagen entdecken und Kontakte zu internationalen Verlagsvertretern und Literaturagenten knüpfen. 

Die Details zum Pitching, das am 10. Februar in Berlin in Kooperation mit der Frankfurter Buchmesse stattfindet:

  • Rechteinhaber aus 25 Ländern reichten im Vorfeld über 120 Bücher ein – nochmals einige Titel mehr als im Vorjahr.
  • Eine Jury hat die elf Kandidaten mit dem größten Potenzial ausgewählt. Sie stammen u.a. aus Großbritannien, Schweden, Dänemark, Italien, Frankreich, Finnland und den Niederlanden.
  • Aus dem deutschsprachigen Raum wurden „Die Falle“ von Melanie Raabe (btb), „Der Tag, an dem ich fliegen lernte“ von Stefanie Kremser (Kiepenheuer & Witsch) und „Aberland“ von Getraud Klemm (Droschl) nominiert.

Alle ausgewählten Buchtitel im Überblick

  • „The Imaginary“ von A.F. Harrold, Bloomsbury, Großbritannien
  • „The Rocks“ von Peter Nichols, Conville & Walsh, Großbritannien
  •  „Der Tag an dem ich fliegen lernte“ von Stefanie Kremser, Gattys Global, Deutschland
  •  „Mannen Som Ikke Ville Hjem“ von Roger Pihl, Kontext Agency, Schweden
  •  „Vi, de druknede“ von Carsten Jensen, Leonhardt & Høier Literary Agency, Dänemark
  •  „Aberland“ von Getraud Klemm, Literaturverlag Droschl, Österreich
  •  „Die Falle“ von Melanie Raabe, btb, Deutschland
  •  „La tentazione di essere felici“ von Lorenzo Marone, Meucci Agency, Italien
  •  „Pretty Girl – 13“ von Liz Coley, Place des Editeurs, Frankreich
  •  „Storm Sisters: The Sinking World“ von Mintie Das, Rovio Entertainment, Finnland
  •  „Hemelen“ von Marion Pauw, Shared Stories, Niederlande

Film und Buch im Crossmedia-Kontext

In der crossmedialen Verwertungsstrategie der Verlage sind Verfilmungen eine spannende Komponente. Neben den Kinder- und Jugendbuchverlagen, die (wie Carlsen und Oetinger) bereits kräftig auf eine mehrgleisige Inhaltevermarktung setzen, arbeiten auch andere Unternehmen (beispielsweise Bastei Lübbe) an neuen Content-Strategien. Das Medium Film stellt dabei eine wesentliche Säule dar.

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