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Buch Wien mit Besucherrekord

Die siebte BUCH WIEN schloss heute, Sonntag, mit einem Besucherrekord ihre Pforten. Die rund 300 Veranstaltungen im Rahmen der Lesefestwoche und der Internationalen Buchmesse zogen insgesamt mehr als 38.000 Bücherfreunde an. Über 300 Aussteller aus zwölf Nationen waren gekommen, um ihre Neuerscheinungen auf 8.800 Quadratmetern Ausstellungsfläche in der Messe  Wien zu präsentieren. Die erste Lange Nacht der Bücher erwies sich als voller Erfolg und lockte mehr als 2.500 BesucherInnen an. Die Messe ist damit das wichtigste Ereignis der Buchbranche vor dem Weihnachtsgeschäft.
Klaus Maria Brandauer und Ronald Pohl eröffneten die Lesefestwoche mit einem Gespräch über Brandauers Theaterlaufbahn. Mit seiner Rede „Der Preis der Werte oder unsere Dissonanzen“ ging der ukrainische Schriftsteller Juri Andruchowytsch hart mit der Ukraine-Politik der Europäischen Union ins Gericht und forderte mehr Verständnis und Unterstützung für die dramatische Situation seines Landes. Der Präsident des Hauptverbandes des Österreichischen Buchhandels, Benedikt Föger, betonte in seiner Ansprache zur Eröffnung der Buchmesse, dass die Buchbranche selbstbewusst in die Zukunft blickt und die von ihr geschaffenen Inhalte gesellschaftspolitisch unverzichtbar sind. 
Nach der Eröffnung strömten mehr als 2.500 BesucherInnen in die erste Lange Nacht der Bücher, die mit einem attraktiven Bühnenprogramm mit den Star-Autoren Don Winslow und Daniel Glattauer sowie einem fulminanten Konzert von Attwenger begeisterte. Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek, Kulturminister Josef Ostermayer, Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny und Stadtrat Michael Ludwig ließen sich dieses Event nicht entgehen und gehörten zu den prominenten Gästen des Abends. Familienministerin Sophie Karmasin informierte sich auf der Messe über die Neuerscheinungen. Bundespräsident Heinz Fischer stellte am Freitag die Werkausgabe von J. Gruša vor. Für Volker Hage vom Spiegel, „Kritiker in Residence“ der BUCH WIEN 14, war die Messe „eine angenehme Überraschung: die lichte Halle, die gut besuchte Messebuchhandlung, die behaglichen Kojen – alles unter einem Dach, einladende Nachbarschaft. Besonders eindrucksvoll war die temperamentvolle und so gar nicht auf Diplomatie bedachte Eröffnungsrede von Juri Andruchowytsch – in Zukunft sollten noch mehr deutsche Verlage den Weg nach Wien finden“. 

„Es ist erfreulich, dass sich das Interesse an Büchern immer noch weiter steigern lässt. Die Relevanz der BUCH WIEN ist unbestritten. Der diesjährige Besucherrekord dokumentiert die hohe Akzeptanz der österreichischen Buchmesse“, resümierte HVB-Präsident Benedikt Föger zum Messe-Abschluss. „Ich bin hochzufrieden mit der BUCH WIEN 2014: So gut wie dieses Jahr war die Atmosphäre noch nie“, fasste Günter Kaindlstorfer, Programmdirektor der BUCH WIEN, zusammen. „Für uns ein Ansporn, nächstes Jahr eine noch tollere Messe auf die Beine zu stellen.“ Radek Knapp stellte fest: „Die BUCH WIEN hat ein exzellentes Feng Shui.“

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