Kleiner Schritt zum Buch

Das relativ stabile Kinderbuchsegment lockt einen weiteren Wettbewerber: Haba hat sich als Spielwarenhersteller einen Namen gemacht, stellt seit 2003 auch Bücher mit Spielidee her (Puzzle, Würfelspiele) und ist seit 2005 mit einer eigenen Vertriebsmannschaft im Buchhandel unterwegs. Der Schritt zum eigenen, reinen Buchprogramm ist nicht groß. „Wir haben 75 Jahre Erfahrung im Bereich Spiele und wissen, wie man Kinder fördert“, erklärt Armin Groß, Verkaufsleiter Buchhandel. Eckdaten des Buchprogramms:
  • Ende Dezember werden die Vorschauen verschickt, ausgeliefert werden die Bücher zwischen Januar und März.
  • Das Startprogramm zählt 18 Novitäten, die Backlist der bisher veröffentlichten Bücher mit Spielidee beläuft sich auf 28 Titel.
  • Pro Halbjahr sollen zwölf weitere Kinderbücher folgen, die vom „Buggybuch“ bis zu Büchern für Vierjährige ein breites Spektrum abdecken.
  • Die Bücher werden zum Teil mit Haba-Spielen verknüpft; so werden z.B. die Charaktere des Spiels „Tier auf Tier“ ins Buch gehoben.
  • Die Preise der Bücher liegen zwischen 4,95 und 12,95 Euro.
In diesem Jahr hatten bereits C.C. Buchner mit der Neugründung Magellan und Random House mit der Einbeziehung jüngerer Leser bei cbt auf dem Kinderbuchmarkt neue Akzente gesetzt.

Kommentare

1 Kommentar zu "Kleiner Schritt zum Buch"

  1. Ich finde, dass die Verbindung Spiele und Kinderbücher sehr gut funktionieren wird. Wichtig ist, dass man dazu die richtigen Ideen hat und sozusagen aus einer Marktnische heraus, Kinder und junge Leser mit spannenden Spielen und Büchern ansprechen kann.
    Man muss jetzt da keine Konkurrenz zum Ravensburger Verlag Otto Maier setzen.
    Notwenig wird daher für Haba ein eigener Aufbau des neuen Segments Spiele und Buch werden.
    Was insgesamt am Marktgeschehen fehlt, ist doch einfach ein überzeugendes Durchhalten am Programm.
    Vor allem benötigen Kinder etwas anderes als jeden Tag dieses langsam doch eintönig werdende Einströmen vom zuviel der medialen Welt, die beim Handy anfängt und dann irgendwo in einem Kanal im Laptop endet.
    Und dazu ist diese Idee von Haba genau der Einschlag, weil ja langsam Kinder in einem Überdruss der Medien langsam hineinsinken und nicht mehr wissen was sie jetzt zuerst anklicken oder ansehen sollen.
    Sinnvolle Spiele und Bücher fördern die Phantasie und regen auch nachhaltig das Denken an.
    Wenn Haba es mit seinem jetzt angepackten Programm Spiele und Bücher bald sozusagen in die Werbung steigt, dann könnte der stationäre Buchhandel vor allem davon profitieren.
    Wenn die Konditionen von Haba für den Buchhandel sich in etwa längerfristig halten, dann ist da ein Erfolg sicher.
    Man sollte deshalb Haba eine gute und verdiente Chance geben, um eben dann im Marktgeschehen im Buchhandel voll präsent zu sein.
    Von Bedeutung finde ich z. B. noch eine eventuelle Gründung einer sogenannten ,Ideen-Börse` für Mitarbeiter/innen bei Haba zur Gestaltung und Planung von weiteren Spielen im Zusammenwirken mit Büchern.
    Dies wäre nur ein leiser Wink an Haba, denn wenn alle dort mitziehen, dann könnte dies eine echte Erfolgsgeschichte werden, die natürlich voraussetzt, dass alle dort gemeinsam sich an so einer ,Ideen-Börse` beteiligen könnten.
    Erfolge werden ja nur dort erzielt, wo auch von der Chefetage bis zu den einzelnen Mitarbeitern alle vom neuen Programm des Unternehmens überzeugt werden und auch sind.
    Und zu dieser Strategie gehört auch das Durchhalten der ganzen Firma, denn nur aus einem gemeinsamen Handeln heraus wächst auch der innere Zusammenhalt und die Überzeugung, dass eben, z. B. auch so eine ,Ideen-Börse` oft manchmal goldrichtig sein kann.
    Und die Vertreter von Haba müssen und sollten überzeugend beim Handel auftreten, denn dies ist dann auch ein Stück von einem gut durchdachten Marketing.
    Ich wünsche Haba jedenfalls viel Mut, gute Ideen bei Spielen und Büchern und dazu auch einen tollen Erfolg.
    Es muss endlich auch wieder mehr für Kinder und junge Erwachsene im Bereich Spiele und Bücher angeboten werden und da ist Haba auf einem wirklich guten Weg nach vorn.
    Spiele und Bücher geben auch wieder mehr Freude im Alltag der Kinder und sind auch positiv zu sehen.
    Es müssen auch wieder mehr Alternativen für die Freizeit der Kinder aufgezeigt werden. Es darf nicht nur diese eine Schiene der Medien mit den Computern und weiterer Elektronik geben.
    Spiele sind mit den Büchern eine ausgezeichnete Alternative ersten Ranges, die es auch von der Werbung mehr zu unterstützen gilt.
    H. Kraft

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