Buchverlage dehnen ihre Spielräume aus

Die Frankfurter Buchmesse ist nach fünf Veranstaltungstagen mit einem leichten Besucher-Minus zu Ende gegangen. Messe-Direktor Juergen Boos und Iris Schwanck (Foto: Frankfurter Buchmesse), Projektleiterin des finnischen Gastlandauftritts, ziehen nichtsdestotrotz eine durchweg positive Bilanz.

Auch die diesjährige Messe habe ihre Brücken bildende Funktion unter Beweis gestellt, findet Boos. „Dem Unternehmungslustigen gehört die Welt. Dazu gehört der Mut, Grenzen zu überschreiten, geistig auch mal ‚umzuziehen‘ in andere Nationen oder Branchen – oder sich einfach auf den Kunden zuzubewegen.“ Auf der Messe habe sich die aktuelle Aufbruchsstimmung der Branche ganz unmittelbar erleben lassen: „Buchverlage dehnen ihre Spielräume maximal aus, sie experimentieren mit Inhalten und Technologien, und dieser Erfindergeist durchzieht die Buchmesse.“ 

Schwanck freut sich über einen gelungenen Auftritt des Gastlandprojekts Finnland. Cool“. Statt der jährlich 30 bis 40 aus dem Finnischen ins Deutsche übersetzten Titel habe das Team mit 130 Neuerscheinungen im Gepäck anreisen können. Sie kündigte zudem 34 Übersetzungen für den anglo-amerikanischen Sprachraum an.

Weitere Zahlen zur diesjährigen Buchmesse:

  • Die Zahl der Besucher sank von 275.000 im vergangenen Jahr auf rund 270.000 Besucher.
  • Zahlreiche Neuaussteller reisten in diesem Jahr nach Frankfurt – allein aus dem Kinder- und Jugendbuchbereich waren es über 100. Insgesamt registrierte die Messe 7000 Aussteller aus mehr als 100 Ländern – und die Besucher so manche Lücken in den Hallen. 
  • Mit über 9000 Journalisten kamen etwa so viele zur Messe wie 2013.
  • Rund 3000 Besucher aus mehr als 50 Ländern trafen sich im neu eingeführten Business Club und nutzten das Angebot aus Konferenzen, Beratungs- und Networking-Services.

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