Krise ohne Ende

Nach düsteren Jahren hat sich die spanische Wirtschaft wieder erholt. Schon vor einem Jahr ließ das Land eine zwei Jahre dauernde Rezession hinter sich. Auf dem Buchmarkt zeichnet sich jedoch noch kein Aufschwung ab, im Gegenteil.
Nach einer Statistik des spanischen Verlegerverbands Federacion de Gremios de Editores de Espana verlor der Buchmarkt im vergangenen Jahr rund 12% an Umsatz, das Volumen des gesamten Marktes liege bei 2,2 Mrd Euro. Seit 2008 sei der Umsatz um fast ein Drittel eingebrochen.

Weitere Ergebnisse der Erhebung:

  • Absatz: Sank 2013 um 9,6% auf 154 Mio Stück.
  • Titelausstoß: schrumpfte nur um 3,5% auf 76.434. 
  • Warengruppen: Größter Verlierer ist die Belletristik (-17% Umsatz 2013, seit 2008: –34%). Auch Kinder- und Jugendbücher (–9,8%) und Fachbücher (–9,6%) schrumpften beim Umsatz.
  • Vertriebskanäle: Waren die E-Book-Anbieter, deren Erlöse um 8% auf 80 Mio Euro stiegen (drei Viertel entfällt auf Shops Dritter, 21% auf Direktvertrieb der Verlage). Auch die Erlöse mit Abomodellen verzeichneten Zuwächse: +2% auf 73 Mio Euro. Alle anderen Vertriebsschienen büßten Umsatz ein, allen voran Filialisten (–16% auf 346 Mio Euro), Supermärkte (–16% auf 203 Mio Euro) und unabhängige Buchhandlungen (–14% auf 773 Mio Euro).

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