Springer steigt aus

Der insolvente Weltbild-Konzern übernimmt den Onlinehändler buecher.de komplett. Bislang gehörten bereits zwei Drittel der Anteile zu Weltbild, nun kommen die restlichen 33,3% hinzu, die bislang beim Medienkonzern und Gründungsgesellschafter Axel Springer lagen. Kaufpreis – man schweigt. Das Kartellamt prüft.

Weltbild-Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz wird in einer Pressemitteilung zur Übernahme der Anteile zitiert: „buecher.de stellt für Weltbild eine wichtige strategische Beteiligung im Online-Buchhandel dar. Die Übernahme trägt der zunehmenden Verlagerung des Buchhandels in Richtung Internet Rechnung.“

Ende des vergangenen Jahres hatte Weltbild bereits seine buecher.de-Anteile aufgestockt und die 33,3% gekauft, die zuvor in Holtzbrinck-Hand waren.

buecher.de war im Juni 1999 (damals unter dem Namen booxtra.de) gegründet worden. Der Shop ist auf Medien aller Art fokussiert: Bücher, E-Books, Hörbücher, DVDs, CDs, Software, Games, Spielwaren, Elektronik, Musikdownloads. Nach eigenen Angaben hat buecher.de 2012 einen Umsatz von 50,8 Mio Euro erwirtschaftet, ein Plus von 3% zum Vorjahr.

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