E-Book-Pionier verabschiedet sich

Im Mai 2014 hatte buchreport.de anlässlich des Rückzugs aus dem Inhalte-Geschäft schon darüber spekuliert, ob sich Sony mittelfristig auch aus dem Hardware-Geschäft zurückziehen würde. Jetzt bestätigt sich die Vermutung: Gegenüber lesen.net gab der Multimedia-Konzern bekannt, dass man das E-Reader-Geschäft einstellen werde. Das Geschäft sei einfach nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben.

Auf Nachfrage von buchreport.de bestätige das Unternehmen die Meldung: Man verfolge keine konkreten Pläne, ein Nachfolgemodell des PRS-T3 zu entwickeln. Das Produkt werde noch so lange im Handel erhältlich sein, bis die letzten Bestände abverkauft sind. In Japan, wo Sony seinen Reader Store nach wie vor betreibt, soll das aktuelle E-Reader-Modell auch weiterhin erhältlich sein. 

Wie berichtet hatte Sony das Inhalte-Geschäft vor einem halben Jahr zunächst in den USA aufgegeben und die eigenen Kunden an Kobo weitervermittelt.

Hierzulande startete Sony 2009 mit einem eigenen Reader, zunächst lief der Vertrieb ausschließlich über den Buchhandel (Libri und Thalia). Erst Ende 2012 zog Sony mit einem eigenen E-Book-Shop nach, der sich allerdings nicht gegenüber der großen Konkurrenz behaupten konnte – ebenso wie jetzt das Hardware-Geschäft. 

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