Wie Weltbild wieder schwarze Zahlen schreiben soll

Trotz der Übernahmepläne von Paragon hängt immer noch ein großes Fragezeichen über der Zukunft von Weltbild: An welchen Stellschrauben wollen die baldigen Eigentümer drehen? Wie kann die Mediengruppe wieder auf stabile Säulen gestellt werden? Das „Manager Magazin“ (Ausgabe 6/14) gibt erste Antworten. 
Die Übernahmeverträge mit Paragon sollen demnach im Laufe des Junis unterzeichnet werden. Dann werde das Unternehmen schuldenfrei und mit 100 Mio Euro Eigenkapital ausgestattet sein, 20 Mio Euro davon als Barmittel. Wie berichtet, verfolgt Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz dabei ein – für Insolvenzen dieser Größenordnung – ungewöhnliches Konzept: Das Unternehmen wird in eine neue Gesellschaft überführt, an der Geiwitz und die Gläubigerbanken (laut „MM“ die HypoVereinsbank, IKB, Deutsche Bank, DZ Bank, Bayern LB, Postbank) beteiligt bleiben. Hätten sich die Banken nicht auf den Deal eingelassen, wären ihre Kreditforderungen von 163 Mio Euro fast komplett verloren gewesen, da sie bei einer Zerschlagung nur weniger als 10% zurückbekommen hätten, so das „Manager Magazin“. 
Spätestens in fünf Jahren solle das Unternehmen so weit saniert sein, dass es verkauft oder an die Börse gebracht werden kann. Auf dem Weg dorthin sollen die Kosten um einen zweistelligen Mio-Betrag reduziert werden, außerdem solle das Geschäftsmodell renoviert und Marketing sowie Katalogproduktion teilweise ausgelagert werden. Hauptproblem sei der überdimensionierte Logistikapparat, der mit dem eigenen Geschäft nur zu 50% ausgelastet sei. Deshalb solle die Weltbild-Logistik künftig auch für Drittfirmen arbeiten. 

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