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Partner-Publishing, das Experiment

Eine enge Einbeziehung der potenziellen Leser, Partner und Sponsoren bereits während des Entstehungsprozesses seines Buches ist Schwerdts Konzept im Rahmen seines selbstbestimmten Rotbartbuchprojektes. Nach seinen Publikationen im Berliner Vergangenheitsverlag, seinen Veröffentlichungen über Amazon Kindle, Create Space und Neobooks, hält sich Schwerdt für sein neues literarisches Großprojekt alle Veröffentlichungsoptionen einschließlich des Eigenverlags offen. Denn, so der durch seine kulturgeschichtlichen Sachbücher bekannt gewordene Autor: „Bei den zahlreichen Möglichkeiten, die dem Autor heute beim Publizieren offenstehen, stellt sich die Frage nach dem ‚wo veröffentliche ich‘ ohnehin nur am Rande. Die Antwort darauf ergibt sich eher aus den Entscheidungen über ‚was möchte ich veröffentlichen und wie stelle ich mir die ökonomische Seite des Publikationsprojektes vor‘.“ Schwerdt hat hierzu klare Entscheidungen gefällt. Die Bücher über die Reisen des fiktionalen legendären Schiffskaters Rotbart aus dem 17. Jahrhundert werden trotz schwarz/weiß -Drucks reichhaltig und aufwändig illustriert sein und dennoch im praktischen Taschenbuchformat mit entsprechend erschwinglichem Preis veröffentlicht werden.

Projektsponsoring ganz privat 

Entscheidend bei einer Publikation ist ohnehin das Marketing, das – unabhängig vom Publikationspartner – inzwischen immer mehr Angelegenheit des Autors ist. Daher sollen beim Rotbartprojekt von Anfang an zunächst die potenziellen Leser über die Möglichkeiten der direkten Beteiligung am Werk mit in seine Entstehung einbezogen werden. Als ein Beispiel hierfür sei die Aktion „Sponsortickets in die Vergangenheit“ genannt. Dabei konnten sich die Leser gegen einen Sponsorbeitrag – ähnlich wie beim Crowdfundig – als Dankeschön unter anderem die Aufnahme ihrer felinen Lieblinge in die Illustrationen des Buches mit entsprechender inhaltlicher Einbindung in die Saga sichern. Diese und andere der Buchillustrationen stellen zudem als hochwertige Merchandising-Produkte (die Rotbartsaga-Schatzkiste) eine erste Säule der Projektfinanzierung und der Erhöhung des Bekanntheitsgrades dar.

Projektsponsoring durch inhaltliche Anzeigen

Die Einbeziehung von Sponsoren aus Wirtschaft und Verbänden bereits im Vorfeld der Buchveröffentlichung ist eine zweite Partnerschiene, die einen Teil der Projektfinanzierung sichern soll. Dabei hat Schwerdt unter anderem das Angebot der inhaltlichen Partneranzeige im Buch (Anhang) geschaffen. Dabei entwickelt er sagabezogene Geschichten für passende Destinationen, Tierbedarfshändler, Orten und Regionen (als Beispiel sei hier Wanfried mit den speziell für die Werra-Region erdachten Geschichten über Rabauke, den Sohn des Rotbart, genannt) oder Reisebüros. Hier werden auch QR-Codes eingebunden, die eine direkte Verlinkung über smarte Phones etc. auf die jeweils gewünschte Internetseite des Partners herstellen.

The making of 

Die Geschichte des legendären Schiffskaters Rotbart selbst ist noch gar nicht geschrieben, lediglich ein paar bereits publizierte Episoden aus seinen fünf Reisen. Derzeit entsteht ein erstes Buch, das unter anderem davon erzählt, wie der Autor auf die Rotbartsaga gestoßen ist, über seine Ideen, fiktiven Recherchereisen und vieles Rotbartrelevante mehr. Denn aus der Entwicklung des komplexen Plots der Rotbartsaga ist inzwischen eine eigene Geschichte geworden, deren Verlauf auf dem Rotbartsagablog verfolgt werden kann. Natürlich enthält der Blog auch die anderen projektrelevanten Informationen. Das voraussichtlich im September erscheinende Buch ‚Rotbartsaga, wie alles begann‘ wird einen Eindruck vermitteln, wie die fünf geplanten Bände ‚Journal von Rotbarts Reise nach . . . ‘ optisch und inhaltlich, einschließlich der Sponsoreneinbindung z.B. über Anzeigen aussehen werden. Und mit der Illustration zu Rotbart und der Fliegende Holländer, die gerade im Rahmen der Sponsorenticketaktion zusammen mit dem Schiffskatzenmaler Jonathan Petry entstanden ist, oder die Leseprobe, gesprochen von Christoph Walter, werden auch noch interessante punktuelle Kooperationsmöglichkeiten von Kulturschaffenden im Rahmen eines Buchprojektes sichtbar.

Das Crowdfunding

Der Start des regulären Crowdfunding für den ersten Band des „Journal von Rotbarts Reise nach . . . ‘ ist mithin der letzte Schritt der ersten Phase des Buchprojektes. Die wird mit der Publikation des etwa 300- seitigen Vorausbandes abgeschlossen sein. Welche Partner sich dabei am Ende für die Veröffentlichung anbieten, wird sich herausstellen. Ein spannendes Experiment des selbstbestimmten Publishing ist es allemal.

Der Link zu Rotbartblog: http://rotbartsaga.wordpress.com/

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