Schelmenroman für die Leinwand

Wer hat nicht von ihm gehört, dem „Hundertjährigen, der aus dem Fenster stieg und verschwand“? 32 Wochen lang belegte der Schelmenroman von Jonas Jonasson Platz eins der SPIEGEL-Bestsellerliste. Der Verlag Carl’s Books spricht von über 2 Mio verkauften Exemplaren in Deutschland. Da der „Hundertjährige“ nicht nur in Deutschland ein Erfolg war, wundert es nicht, dass der Stoff zügig fürs Kino adaptiert wurde.
Zum Inhalt: Kurz vor seinem hundertsten Geburtstag büxt Allan Karlsson (Robert Gustafsson) aus dem Heim aus, findet 50 Millionen Kronen und macht sich auf eine Reise. Parallel erfährt man, wie sich das Schlitzohr durch das weltpolitische Geschehen des 20. Jahrhunderts laviert hat.

Nach dem weltweiten Erfolg seines Erstlings ließ Autor Jonasson im Herbst vergangenen Jahres den Roman „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ folgen. Ebenfalls bei Carl’s Books erschienen erreichte der Titel den ersten Rang der Bestsellerliste.

„Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“, Filmstart: ab 20. März

Hier ist der Trailer:

 

Weitere Kinostarts mit Buchbezug am 20. März

„Die Moskauer Prozesse“

Hinter den „Moskauer Prozessen“ verbirgt sich ein Theaterprojekt des Schweizer Regisseurs Milo Rau, mit dem er die antidemokratischen Tendenzen im russischen Putin-System zur Debatte stellt. In einer Gerichtsverhandlung wird die Frage verhandelt, inwiefern Darstellungsformen der Kunst religiöse Gefühle verletzen. Das Besondere an der Darstellungsform ist, dass keine Schauspieler, sondern reale Anwälte, Kirchenvertreter und Aktivisten mitwirken.

Der Band „Die Züricher Prozesse. Die Moskauer Prozesse“ dokumentiert Raus Arbeit und beschäftigt sich neben dem im Film gezeigten „Moskauer Prozess“ noch mit einer weiteren Verhandlung. Das Buch erscheint im Verbrecher Verlag.

„Lone Survivor“

Der Soldat Marcus Luttrell lieferte mit „Lone Survivor – Einsatz in Afghanistan“ einen Tatsachenbericht von einer Operation aus dem Jahr 2005 und damit die Buchvorlage für den Film „Lone Survivor“.

Zum Inhalt: Eine Gruppe von vier Elitesoldaten (Marc Wahlberg, Talyor Kitsch, Ben Foster, Emile Hirsch) soll in Afghanistan einen Talibanführer eliminieren. Der Einsatz entwickelt sich zum Desaster. Die vier Männer stehen plötzlich über hundert feindliche Kämpfer gegenüber. Bei den Kämpfen verloren drei der vier Soldaten genauso ihr Leben wie mit dem Hubschrauber entsendete Unterstützung.

Hier ist eine Vorschau:

 

„Baal“

1970 verfilmte die Regielegende Volker Schlöndorff Bertolt Brechts erstes Theaterstück „Baal“ von 1918. Im Zentrum des Films, der jetzt in die Kinos kommt, steht der Dichter Baal, der mit sich selbst um sein Verhältnis zur Gesellschaft ringt. Die Hauptrolle in der zu 68er-Zeiten angesiedelten Adaption spielte Rainer Werner Fassbinder.

Brechts Vorlage ist Bestandteil der Edition Suhrkamp. 2007 wurde das Stück dort kommentiert und in drei Fassungen herausgegeben. Im vergangenen Jahr wurde eine weitere Fassung des Stücks, ergänzt um Vorformen und Entwürfe kritisch herausgegeben.

Hier einige Eindrücke:

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05.12.2016
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