Abteilung Q kommt ins Kino

Ob Mankells „Wallander“ (Bücher bei Zsolnay), Marklunds „Annika Bengtzon“ (List) oder Stieg Larssons „Millenium“-Trilogie (Heyne, als Graphic Novel bei Splitter und Panini): Skandinavische Krimis haben als Buch und als Film Erfolg. Nun schickt sich der dänische Exportschlager Jussi Adler-Olsen an, mit der Verfilmung seines Thrillers „Erbarmen“, das Kino zu erobern.
Zum Inhalt: Der Kopenhagener Kommissar Carl Mørck (Nikolaj Lie Kaas) wird strafversetzt. Er soll im neuen Sonderdezernat Q ungelöste Fälle abschließen, aber nicht mehr ermitteln. Doch Mørck rollt den Fall einer verschwundenen Politikerin neu auf und stößt schon bald auf eine Spur.
Mit diesem Auftakt der Krimireihe um den Ermittler Carl Mørck gelang Olsen 2007 der Durchbruch. Zwei Jahre später erschien das Buch bei DTV auf Deutsch. Mit „Schändung“, „Erlösung“, „Verachtung“ und „Erwartung“ folgten im Jahresturnus vier weitere Bände der Reihe in Übersetzung von Hannes Thiess.
„Erbarmen“, Filmstart: ab 23. Januar

Hier ist der Trailer:

Weitere Kinostarts mit Buchbezug am 23. Januar:
„Hannas Reise“

BWL-Studentin Hanna (Karoline Schuch) möchte ein Praktikum in Israel absolvieren, das mache sich auf dem Lebenslauf eben gut. In Tel Aviv angekommen möchte sie aber nichts mit „Wiedergutmachungsdeutschen“ oder Holocaustüberlebenden zu tun haben. Doch während sie dem Charme ihres israelischen Kollegen Itay (Doron Amit) erliegt, beginnt sie das Land mit seinen Eigenwilligkeiten und Normalitäten kennenzulernen und gewinnt dabei einen neuen Blick auf sich selbst.

„Hannas Reise“ basiert auf Theresa Bäuerleins Roman „Das war der gute Teil des Tages“, der 2008 bei Fischer erschienen und zurzeit nur als E-Book erhältlich ist. 2011 folgte im selben Verlag die Veröffentlichung ihres zweiten Romans „Roman ohne Eifersucht“. Im selben Jahr wurde im Ludwig Verlag auch ihr Sachbuch „Fleisch essen, Tiere lieben“ herausgegeben. Für dieses Jahr ist bei Heyne die Veröffentlichung des Buches „Tussikratie. Warum Frauen nichts falsch und Männer nichts richtig machen können“ geplant, das Bäuerlein gemeinsam mit Friederike Knüpling verfasst hat. 

Hier sind erste Bilder zu „Hannas Reise“:

 

„Der blinde Fleck“

Am 26. September 1980 sterben bei einem Attentat auf dem Münchener Oktoberfest 13 Menschen – unter ihnen der Täter. Über 200 weitere werden zum Teil schwer verletzt. Bald darauf verfestigte sich eine Theorie über den Einzeltäter Gundolf Köhler.

Der Journalist Ulrich Chaussy (Benno Führmann) recherchierte den Fall und kam zu einem anderen Befund. Zeugenaussagen wurden nicht berücksichtigt, Ermittlungen in der rechtsextremen Szene gescheut und sogar Beweise vernichtet. Ganz offensichtlich war der bayerische Staatsschutz, in Person von Dr. Hans Langemann (Heiner Lauterbach), auf irgendeine Weise in die Angelegenheit verwickelt. 

1985 veröffentlichte Chaussy seine Recherchen in dem Buch „Oktoberfest – Das Attentat“. Dieses Jahr wird der Text in aktualisierter Form und um einige Artikel ergänzt beim Ch. Links Verlag neu aufgelegt.

Hier ist eine Vorschau auf den Film:

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