Kunden und Händler auf unterschiedlicher Wellenlänge

Kundenfreundliche Bezahlverfahren sind für den Erfolg im E-Commerce entscheidend. Erstaunlicherweise entspricht das Angebot an Zahlungsverfahren beim Online-Shopping häufig nicht den Wünschen der Konsumenten, wie die Studie „Payment im E-Commerce“ ergeben hat.

Die vom E-Commerce-Center Köln (ECC) am Institut für Handelsforschung und der Hochschule Aschaffenburg veröffentlichte und von mehreren Unternehmen der Branche unterstützte Studie nimmt erstmals sowohl die Vorlieben der Verbraucher wie auch die der Händler beim Thema Online-Payment unter die Lupe.

Die Studie ergab unter anderem, dass die Rechnung die beliebteste Zahlart auf Kundenseite, aber nur etwas mehr als die Hälfte der befragten Online-Händler bieten diese auch an. Umgekehrt bevorzugen Händler die Vorkasse unter allen Zahlungsarten, eine Präferenz, die nur jeder achte Konsument teilt.
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Kommentare

2 Kommentare zu "Kunden und Händler auf unterschiedlicher Wellenlänge"

  1. Buchbetreuerin | 16. Januar 2014 um 18:53 | Antworten

    Frau Tharach kann ich nur Recht geben. In der Tat ist es erschütternd, dass für solche Binsen eine teure Studie in Auftrag gegeben wird. Anscheinend kann sich kein einzige Onlineshop-Betreiber in die emotionale Lage eines Käufers versetzen. Oder hat selbst noch nie online geshoppt und weiß nicht, wie sich das anfühlt.
    Und es gibt noch mehr, was Online-Kunden stört! Mich stört gewaltig, dass ich mich bei den allermeisten Onlineshops erst mal registrieren lassen muss, obwohl ich noch gar nicht zum Kauf entschlossen will – Registrierung nur weil ich mir ein paar Produkte ansehen will. Wenn ich ein Geschäft in der Innenstadt betreten, dann lege ich doch auch nicht an der Eingangstür meinen Personalausweis und meine EC-/Kreditkarte vor und werde erst mal mit kompletter Anschrift und allen Bezahldaten erfasst! Diese Datenerfasserei dient doch sowieso nur dazu, dass der Onlineshop, in den man 1x reingeguckt hat, einen anschließend mit Werbung bombardieren kann oder die Adressdaten an andere weiterkauft, damit diese einen mit Werbung bombardieren.
    Ein bisschen muss ich den Buchhandel hier aber in Schutz nehmen. In den meisten Buch-Onlineshops geht es meinem Gefühl nach liberaler und toleranter zu als in Onlineshops anderer Branchen. Oft kann ich dort auch auf Rechnung kaufen. Und muss mich nicht registrieren lassen, um die Bücher anzugucken.

  2. Amélie von Tharach | 15. Januar 2014 um 11:43 | Antworten

    Also ich bin immer wieder erschüttert, über welche „Binsenweisheiten“ teure Studien erstellt und als „der Weisheiten letzten Sch(l)uss“ präsentiert werden. Es ist doch logisch, dass ein Händler sein Geld sofort haben will, und Kunden so spät wie möglich nach Rechnungsstellung zahlen wollen. Das war schon immer so, und wird immer so sein.
    Andrerseits kann man für den Buchhandel einiges daraus ableiten. Buchhändler, die immer noch keine Kreditkarten (und zwar alle) akzeptieren, sind die potenziellen Verlierer, denn die bauen Hürden auf und gängeln ihre Kunden.
    Um beim Beispiel Amazon zu bleiben: Die Menschen kaufen bei Amazon, weil alle Bezahlarten möglich sind, und wenn mal kein Bargeld vorhanden ist, dann wird immer noch großzügig eingekauft und mit der Kreditkarte bezahlt, und bis zum Sankt Nimmerleinstag abgestottert. Darum schlägt die Kreditkarte alle Bezahlarten um Längen. Aber diese Botschaft ist bei vielen Buchläden noch nicht angekommen (ich höre jetzt schon das Gejammer über Kosten, Ausfälle usw.)

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