Swasiland wird greifbar

Die Schriftstellerin Kirsten Boie erhält den Kinder- und Jugendbuchpreis „Luchs“. Die als „Jahres-Luchs“ bekannte Auszeichnung wird ihr für den Roman „Es gibt Dinge, die kann man nicht erzählen“ verliehen. Der mit 8.000 Euro dotierte Preis wird am Vorabend der Leipziger Buchmesse im März 2014 überreicht. 
Boie erzählt in ihrem Buch von vier Aids-Waisen im afrikanischen Swasiland. „Sie schafft es, dass ihre Leser die Gefühle der Kinder aus Swasiland begreifen können“, begründete die Jury ihre Entscheidung. Den Luchs vergeben die Wochenzeitung „Die Zeit“ und Radio Bremen. Jeden Monat wird ein Jugendbuch ausgezeichnet. Aus den zwölf besten eines Jahres wählt die Jury dann den „Jahres-Luchs“ aus. 
Jurymitglieder sind Karsten Binder, Birgit Dankert, Maria Linsmann, Brigitte Jakobeit und Hartmut El Kurdi. Den Juryvorsitz hält „Zeit“-Redakteurin Katrin Hörnlein.

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