Im Grenzgebiet zwischen Gut und Böse

Der US-amerikanische Schriftsteller Richard Ford erhält für „Kanada“ den französischen Literaturpreis Prix Femina Étranger für den besten ausländischen Roman. Das Werk ist im August 2012 in deutscher Übersetzung bei Hanser Berlin erschienen.

In der Kategorie für den besten französischsprachigen Roman gewann die kamerunische Autorin Léonora Miano mit „Saison de l‘ombre“. Der Essay-Preis geht an Jean-Paul und Raphaël Enthoven mit ihrem „Dictionnaire amoureux de Proust“. Beide Werke sind bisher nicht in deutscher Sprache erschienen.

Der Prix Femina wird jährlich von einer Jury vergeben, welcher ausschließlich Frauen angehören. Bereits seit 1904 wird er für herausragende französische Romane verliehen, seit 1985 gibt es auch eine Kategorie für ausländische Werke. Unter den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern waren J. M. Coetzee, Ian McEwan, Javier Marías und Joyce Carol Oates

Richard Ford wurde 1944 in Jackson, Mississippi, geboren und lebt heute in Maine. Er hat sieben Romane sowie zahlreiche Novellen, Kurzgeschichten und Essays veröffentlicht. 1996 erhielt er für „Unabhängigkeitstag“ den Pulitzer Prize.

Auch die Feuil­le­tonisten loben das Werk: Die „Süddeutsche Zeitung“ lässt sich fasziniert in das „Grenzgebiet zwischen Gut und Böse führen“. Dirk Knipphals freut sich in der „Taz“ über einen „Hammerroman!“. Laut „FAZ“ gehören Fords Sätze zu den „schönsten“, die zur Zeit von einem amerikanischen Autor geschrieben werden (mehr auf perlentaucher.de). 

Hier eine Leseprobe des Romans.

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