Dollarzeichen in den Augen

Börsengänge waren im US-Buchmarkt längere Zeit Fehlanzeige, jetzt kündigen sie sich im Bildungsbereich gleich im Doppelpack an:
  • Die rund 290 Mio Dollar, die sich der Schulbuchriese Houghton Miff­lin Harcourt (HMH) von der Börsennotierung erhofft, sollen geradewegs in die Tasche der Investoren fließen, ohne deren Engagement HMH vor rund 18 Monaten bankrott gewesen wäre. Aber, argumentiert CEO Linda Zechner, auf der Habenseite stehen zufriedene Investoren, so dass sie endlich die umfassende Umstrukturierung des Unternehmens zum Abschluss bringen kann. Nach neun Monaten liegt der Umsatz mit 1,08 Mrd Dollar um 7% über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum.
  • Anders als der Bildungsriese will der Studentendienstleister Chegg, der seit 2005 neue und gebrauchte Lehrbücher gedruckt und digital an Collegestudenten verleiht, mit den geplanten Einnahmen von 175 Mio Dollar seine weitere Expansion vorantreiben. 

Kommentare

1 Kommentar zu "Dollarzeichen in den Augen"

  1. Mutig, wer in die Zukunft von Schulbüchern investiert. Man muss schon enorm dicke Augenklappen haben, um nicht zu sehen, dass denen mit der Einführung von Readern in den Schulen ein Piraterie-Desaster bevorsteht. Da wird dem Buchhandel eine tragende Säule wegkrachen. Man gebe mir Gegenargumente!

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