Knatsch in der Zweckehe

Die Allianz von Thalia und Orell Füssli in der Schweiz sorgt intern offenbar für Verstimmung: Wie die Schweizer „Handelszeitung“ meldet, haben die beiden IT-Leiter von Orell Füssli das Unternehmen verlassen. Führende Mitarbeiter fürchteten, dass Thalia in der Zweckehe eine zu dominierende Rolle einnehme.
Nach Informationen der Zeitung gibt es Unstimmigkeiten in der Geschäftsleitung. Dass die neue Firma (wie berichtet) von Thalia-Chef Michele Bomio geleitet wird, schüre bei den Orell-Füssli-Leuten Ängste. Sie fürchteten, dass Thalia eine dominierende Rolle einnimmt und Orell Füssli eigentlich übernehmen wolle. Bomio wollte sich nicht dazu äußern.
Der Schulterschluss mit Thalia hat auch schon Geschäftspartner Bider & Tanner vergrault. Wie berichtet, hat die größte unabhängige Buchhandlung Basels die Minderheitsbeteiligung von Orell Füssli zurückgekauft.

Kommentare

1 Kommentar zu "Knatsch in der Zweckehe"

  1. Thalia hat Orell Füssli bereits übernommen. Der komplette Kader besteht, mit 2 Ausnahmen, aus Thalia-Leuten. Die Orell Füssli Mitarbeiter werden mit einer No-Kommunikation-Strategie aus dem Unternehmen gedrängt.

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