Deutscher Buchpreis 2013

Die Jury des Deutschen Buchpreises hat die 20 Favoriten für den besten deutschsprachigen Roman des Jahres nominiert. „Modische Themen oder scheinbar in der Luft liegende Plots treten eher in den Hintergrund“, sagt Jurysprecher Helmut Böttiger über die Neuerscheinungen 2013 im Bereich Belletristik. „Auffällig ist, dass sich die Konflikte offenkundig im engsten persönlichen Umfeld zuspitzen, in familiären Konstellationen, die immer weniger Halt zu bieten scheinen.“ Daneben gebe es aber auch neue Perspektiven und Reaktionen auf unmittelbare zeitgeschichtliche Erfahrungen.

Die sieben Jurymitglieder haben in den letzten fünf Monaten 201 Titel gesichtet, die zwischen Oktober 2012 und dem 11. September 2013 erschienen sind oder noch erscheinen. Von den Titeln der „Longlist“ benennen die Juroren im nächsten Schritt sechs Titel für die „Shortlist“, die am 11. September veröffentlicht wird. Erst am Abend der Preisverleihung (7. Oktober 2013) bei der Auftaktveranstaltung zur Frankfurter Buchmesse wird der Sieger bekanntgegeben. Der Preisträger erhält ein Preisgeld von 25 000 Euro; die fünf Finalisten erhalten jeweils 2 500 Euro. Interessierte können die Preisverleihung per Live-Stream unter www.deutscher-buchpreis.de mitverfolgen.

Die nominierten Romane (in alphabetischer Reihenfolge):

–    Mirko Bonné: Nie mehr Nacht (Schöffling & Co., August 2013)
–    Ralph Dutli: Soutines letzte Fahrt (Wallstein, März 2013)
–    Thomas Glavinic: Das größere Wunder (Hanser, August 2013)
–    Norbert Gstrein: Eine Ahnung vom Anfang (Hanser, Mai 2013)
–    Reinhard Jirgl: Nichts von euch auf Erden (Hanser, Februar 2013)
–    Daniel Kehlmann: F (Rowohlt, August 2013)
–    Judith Kuckart: Wünsche (DuMont, März 2013)
–    Olaf Kühl: Der wahre Sohn (Rowohlt.Berlin, August 2013)
–    Dagmar Leupold: Unter der Hand (Jung und Jung, Juli 2013)
–    Jonas Lüscher: Frühling der Barbaren (C.H. Beck, Januar 2013)
–    Clemens Meyer: Im Stein (S. Fischer, August 2013)
–    Joachim Meyerhoff: Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war
     (Kiepenheuer & Witsch, Februar 2013)
–    Terézia Mora: Das Ungeheuer (Luchterhand, September 2013)
–    Marion Poschmann: Die Sonnenposition (Suhrkamp, August 2013)
–    Thomas Stangl: Regeln des Tanzes (Droschl, September 2013)
–    Jens Steiner: Carambole (Dörlemann, August 2013)
–    Uwe Timm: Vogelweide (Kiepenheuer & Witsch, August 2013)
–    Nellja Veremej: Berlin liegt im Osten (Jung und Jung, Februar 2013)
–    Urs Widmer: Reise an den Rand des Universums (Diogenes, August 2013)
–    Monika Zeiner: Die Ordnung der Sterne über Como (Blumenbar, März 2013)

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