Monatlich 312 Euro im Schnitt

Auch wenn es immer mehr Erfolgsgeschichten aus dem Selfpublishing-Lager gibt, für die meisten Autoren ist das eigenverlegerische Schreiben aktuell ein kleines Zubrot. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die der Journalist Matthias Matting („Focus“) initiiert hat.
Matting veröffentlicht die ersten Ergebnisse der Umfrage (508 vollständig ausgefüllte und 296 unvollständige Fragebögen) in seinem Blog selfpublisherbibel.de.
Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:
  • Titel: Ein Viertel der Teilnehmer hat erst ein Buch veröffentlicht, 30% haben 3 bis 5 Titel herausgebracht.
  • Format: 91% der Teilnehmer veröffentlichen E-Books, 60% hat bislang auch oder nur im Print veröffentlicht.
  • Wege: Zwei Drittel nutzen den direkten Weg zum Shop und stellen dort ihre Titel ein; 60% nutzen einen Dienstleister (Distributor).
  • Erlöse: Fast die Hälfte der Autoren nimmt im Monat nicht mehr als 50 Euro ein; bei 21% fließen 50 bis 300 Euro monatlich in die Kasse; nur bei rund 4% liegen die Einnahmen über 2000 Euro.  Nach Hochrechnung des Studien-Initiators liegen die Einnahmen im Schnitt pro Monat bei 312 Euro.
  • Motivation: Knapp die Hälfte (47%) will mit den Selfpublishing-Aktivitäten Geld verdienen; auf die anderen abgefragten Motive (u.a. Selbstverwirklichung, bekannt werden, Hobby, Mehrfachnennungen möglich) entfallen jeweils 30 bis knapp über 40% der Stimmen).

Kommentare

4 Kommentare zu "Monatlich 312 Euro im Schnitt"

  1. Eine sehr interessante Studie. Auch ich habe mein Buch über einen Distributor veröffentlicht. Nachdem ich mir die verschiedenen Angebote angesehen habe, habe ich mich für Bookrix entschieden (www,bookrix.de). Der große Vorteil hier ist die große und unterstützende Community und die vielen Shops an die BX liefert. Auch der Kundensupport ist sehr freundlich und ich fühle mich als Autor gut betreut. Habe meine Entscheidung nie bereut!

  2. Wow! Toll, das so viele mitgemacht haben und ein repräsentatives Ergebnis herausgekommen ist. Ich selbst auch :). Kann jedem auch nur empfehlen, über einen Distributor zu arbeiten – zumindest den 47% die Geld verdienen wollen. Ich hab meine Bücher bei https://www.neobooks.com/

  3. Jörg Hopfgarten | 25. Juni 2013 um 8:04 | Antworten

    Ich würde auch einen Distributor nutzen. Eine gute Marktübersicht mit einer Tabelle, aus der die wichtigsten Vertragsdetails ersichtlich sind findet sich unter http://selfpublisherbibel.de/w

  4. Wer einen Distributor nutzt, hat es deutlich einfacher, da er in die meisten Shops gar nicht allein hineinkommen würde und man die Konvertierungsarbeit auch einem Dienstleister überlassen kann. Es kommt eben darauf an, wieviel Zeit man hat und wie man sich auskennt. Es bedeutet einiges an Arbeit und Aufwand die Dateien selbst mit professionellem Anspruch zu konvertieren und Lesegerätfreundlich zu gestalten geschweige denn die Befüllung der einzelnen Shops sofern denn im Einzelnen möglich. Da kann ich den Service von https://www.xinxii.com/ empfehlen: Wenn ich Probleme habe, werde ich gut beraten und bekomme praktische Tipps. Ich bin da sehr zufrieden.

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