Ein Drittel weniger Titel

Krisensignale von Buchhandlungen sind in Frankreich seit Monaten zu hören – zuletzt sorgte Chapitre für entsprechende Schlagzeilen. Mit La Martinière (Umsatz rund 240 Mio Euro im Jahr) steckt aber auch einer der bekanntesten Verlage in der Krise. Eine Sanierung soll die Wende bringen.
Nach einem Artikel von „Livres Hebdo“ sollen 19 Stellen abgebaut werden, außerdem soll die Novitäten-Produktion in diesem Jahr um ein Drittel gedrosselt werden.
Verleger Hervé de La Martinière habe wirtschaftliche Motive für die Restrukturierung ins Feld geführt. Besonders der Markt für Bildbände sei in der Krise.
Laut „Livres Hebdo“ schrumpfte der Umsatz des Verlags im vergangenen Jahr um 7% (2011 lag das Minus bei 9%).
Zur Verlagsgruppe gehören u.a. die Verlage La Martinière, Le Seuil, Abrams, Knesebeck sowie die Vertriebsfirma Volumen.

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