Nicht mehr auf Augenhöhe

Angekündigt hatte KF Media die Fusion der eigenen Buchkette Akademibokhandeln mit dem Erzkonkurrenten Bokia Anfang des Jahres als einen Schulterschluss gleichberechtigter Partner. Doch von Augenhöhe kann bei dem Konzept, mit dessen Umsetzung CEO Maria Hamrefors jetzt begonnen hat, nicht die Rede sein: Spätestens in zwölf Monaten wird der Name Bokia in der schwedischen Buchbranche Geschichte sein.

Weil Akademibokhandeln „die stärkere Marke“ ist, werden die 69 Bokia-Filialen ab dem Sommer sukzessive umgetauft. KF Media und Hamrefors hatten angeblich auch darüber nachgedacht, dem neuen Großbuchhändler zur Gänze einen neuen Auftritt zu verpassen, doch das wäre zu teuer geworden.

Mit Bokia kommt Akademibokhandeln auf 134 Filialen und kontrolliert mit einem addierten Umsatz von umgerechnet etwa 215 Mio Euro knapp 70% des schwedischen Buchmarktes. KF Media hält 65% des Unternehmens, Bokias Chairman Peter Killberg und die Stiftung Natur & Kultur teilen sich 35%.

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