Abschied vom Krisen-Genre

Pearson Deutschland will sich von den Programmen Computer- und Fotoliteratur trennen. Nach einem Bericht von Heise hat die Tochter der internationalen Mediengruppe Pearson PLC den Autoren schriftlich mitgeteilt, dass man den Verlagsvertrag aus wirtschaftlichen Gründen aufheben wolle. 
Von der Entscheidung seien in Deutschland die Marken Addison-Wesley und Markt & Technik betroffen (zusammen pro Jahr rund 200 deutschsprachige Titel). Ausgenommen seien nur ausgewählte Informatik-Themen für den Bildungsbereich (die Marken „Pearson Schule“, „Pearson Studium“ und „Stark Verlag“).
Der Verlag wolle sich auf Lehrbücher für Schule, Ausbildung und Studium konzentrieren. 

Eine Anfrage von buchreport.de bei Pearson blieb bislang unbeantwortet.

EDV-Literatur gilt seit Jahren als kriselndes Genre im Buchhandel. Der buchreport-Umsatztrend zeigt für die entsprechenden Warengruppen ein Absatz-Minus von rund 13% und Einbußen beim Umsatz von 15% für das Jahr 2012.

Pearson Deutschland hat 2011 mit 297 Mitarbeitern eine Umsatz von 52,7 Mio Euro erwirtschaftet und damit Platz 32 im buchreport-Ranking der 100 größten Verlage erzielt.

Kommentare

1 Kommentar zu "Abschied vom Krisen-Genre"

  1. Pearson Deutschland hat alle Aussendienst-Mitarbeiter in Deutschland wie in der Schweiz ende Januar 2013 auf den 1. Juni 2013 gekündigt, die mit den Büchern von Addison Wesley und Markt & Technik für den Buchhandel unterwegs waren. (Abteilung Computerbücher, EDV) die Mitarbeiter wurden zum Teil sofort freigestellt. Ein Sozialplan besteht nicht. Für die Pearson Schweizer AG ist für die Buchhändler die selbe Situation, wie lange das Büro in Zug besteht sind die Tage angezählt, denn das Remmisionsrecht ist dann angeblich ab Juni 2013 nicht mehr anzuwenden, darum werden noch viele Bücher in den Markt gepumpt ! Vorsicht mit Bestellungen ! Herr Dr. Detlev Lux, der neue Geschäftsführer, seit August 2013 am Ruder von Pearson Deutschland ist, ist ja kein unbeschriebenes Blatt, man kennt ihn von Ravensburg wie er 1800 bis auf 120 Leute entlassen wollte und 24 Millionen Verlust einfuhr, dann die RTV, jetzige Family Entertaiment AG mit Börsenmanipulationen an den Rand brachte, viele weitere Details findet man ja mit etwas Geduld im Internet.

    Was mich wunder nimmt, wo hat Herr Dr. Lux seinen Dr. Titel her ? Angeblich aus sicherer Quelle in den USA „erworben“!

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