Christopher Schroer: Adieu Amazon

Christopher Schroer: Adieu Amazon

Lieber Jeff Bezos,
heute nehmen wir Abschied, wir kündigen unsere Zulieferer- wie auch Kundenkonten. Mit sofortiger Wirkung. Ohne Wenn und Aber und mit allen Konsequenzen.

Seit Jahren ist es uns als Verlag ein Dorn im Auge, dass Sie an kleine Zulieferer wie uns überzogene Rabattforderungen von 55% stellen. Nein, es muss ja, um mit dem Buchpreisbindungsgesetz konform zu sein, heißen: 50% Rabatt plus 5% Lagerkosten. Dass aber Waren, die nachweislich Durchlaufposten sind, auch ohne Lagerung diese 5% zusätzlichen Kosten verursachen, war uns schon immer unverständlich.

Auch haben wir akzeptiert, dass Sie mit luftigen Buchungstricks bei der Umsatzsteuer Ihren Gewinn maximieren; dass Sie von kleinen Zulieferern verlangen, Rechnungen zu stellen, die dann ins EU-Ausland versandt werden müssen; dass Sie sich vertraglich einen unglaublichen Skontorahmen einräumen lassen. Dass neue, frisch angelieferte Titel in Ihrem eigenen „Marketplace“-Anbieterkonto als Mängelexemplare auftauchen. Und dass Sie Kommissionswaren remittieren, die Sie nicht pfleglich behandelt haben und diese somit vom weiteren Verkauf ausgeschlossen sind.

Dass Sie Ihre Marktmacht gegenüber Ihren „Partnern“ rigoros ausnutzen, sollte wohl jedem klar sein: Lebendig erinnern wir uns an Ihre Aktion gegenüber den „Independent Publishers“ in Ihrem Heimatland, wo Sie neue Konditionen diktierten. Wer nicht mitzog, der wurde einfach ausgelistet, dessen Bücher waren urplötzlich nicht mehr verfügbar.

Aber, das haben wir hingenommen, zwar nicht ganz freiwillig, denn will ein Kleinverlag von Endkunden wahrgenommen werden, ist es zwangsläufig verpflichtend, bei Ihnen gelistet zu sein. Amazon macht sichtbar, und wer nicht bei Ihnen gelistet ist, der ist bei Endkunden auch nicht „seriös“ – oder: Was es bei amazon.de nicht gibt, gibt’s nirgends.

Wirtschaftlich trägt sich Ihr Geschäftsmodell für uns nicht. Hat es im übrigens noch nie. Zu überzogen sind Ihre Forderungen, wir fühlen uns nicht als Partner behandelt, sondern als Bittsteller, der bitte, bitte, bitte seine Bücher über Ihre Plattform vertreiben darf und zwar zu Konditionen und Verträgen, die Sie diktieren.

Nun aber bringt die aktuelle Berichterstattung das Fass zum Überlaufen: Sie behandeln Menschen wie Ware. Menschen, die in eine Notlage geraten sind, die Arbeit dringend brauchen. Diese Menschen, Ihre Arbeitnehmer, Ihr „Humankapital“ behandeln Sie mit genauso unfairen Praktiken, die Sie schon uns haben angedeihen lassen.

Auf eine Wiederholung der Vorwürfe verzichten wir an dieser Stelle, stehen diese noch im Raum und sind aufmerksamen Zeitgenossen durchaus in lebendiger Erinnerung.

Aber als Ergänzung sei hinzugefügt, dass unsere Ansprechpartner ebenfalls größtenteils nicht in Deutschland sitzen, sondern – so unser Verdacht – in Indien. Wie wohl hier die Menschen behandelt werden? Menschen, denen ein Staat weniger Schutz und Rechte gibt, als auf unserem europäischen Boden.

Respektvolles Wirtschaften, faire Umgangsformen und gegenseitige Rücksichtnahme in einer Geschäftsbeziehung halten wir für unabdingbar. Egal, ob es dabei um Kunden, Mitarbeiter, Zulieferer und Vertriebspartner geht.

Sie sind, waren es nie und werden es auch wohl zukünftig nicht werden: ein Unternehmen, das Menschen wie Menschen, das Verlage wie Partner, das Kunden wie Könige und Kaiser behandelt. Ein Unternehmen, welches sich u.a. dem Kulturgut „Buch“ verschreibt und soziale und ethische Grundsätze beachtet.

Wir können daher nur unsere Konsequenzen ziehen und sagen „Adieu!“. 
Und eigentlich sind wir froh darüber, einen so schwierigen Geschäftspartner los zu sein.

Mit freundlichen Grüßen,

Christopher Schroer

Christopher Schroer verlegt Kunstbücher, Monografien und Ausstellungskataloge (Die Neue Sachlichkeit) und Belletristik (CH. SCHRŒR). Zur Internetseite der Verlage.

Kommentare

27 Kommentare zu "Christopher Schroer: Adieu Amazon"

  1. Hallo Herr Schroer,

    auch ich habe mein Konto bei Amazon aufgelöst. Einige meiner Kunden vertreiben Produkte mit Gebietsschutz für Deutschland. Amazon wollte diese Produkte mit ihren Bedingungen listen. Wir haben davon Abstand genommen. Es macht auch keinen Sinn Amazon noch größer zu machen und sich später darüber zu beschweren das uns Amazon „platt“ macht. Ich freue mich und zolle Ihnen Respekt für ihren Schritt. Meine persönliche Erfahrung: Alles was es bei Amazon gibt, gibt es auch in anderen Onlineshops.

  2. Ich kann den kleinen Verlagen nur empfehlen sich zu einer Vertriebsgenossenschafft zusammenzuschließen, die sich ggf. dem besonderen Buch verschreibt mit eigenen Vertriebswegen bzw. einer besseren Verhandlungsposition und Rechtsberatung. Klagen hilft nix.

  3. Schöne Effekthascherei. Aber als Kunde kann ich nur widersprechen: Amazon behandelt seine Kunden wie Könige UND Kaiser, und darüber hinaus! Ich hatte bei Amazon noch nie ein Problem, eine Diskussion, einen Grund zur Beschwerde. Und wenn mal eine Nachfrage anstand, hat man sich sofort gemeldet und die Sache IN MEINEM INTERESSE gelöst. Weil sich Amazon eben nur einem verschreibt, und das ohne Rücksicht auf Verluste: Ihren Kunden. Und das soll auch so bleiben.

    Dass der Rest der deutschen (Klein-)Wirtschaft eben nicht immer so kundenorientiert und -freundlich denkt, ist mir schon seit langem klar. Servicewüste Deutschland ist nicht nur ein Schlagwort – es ist Realität. Und spielt einem Servicekaiser wie Amazon in die Hände.

    Im übrigen, gegen e-books zu jammern hat ungefähr soviel Sinn wie gegen den elektrischen Strom zu protestieren und für die Dampfmaschine. Das nennt sich FORTSCHRITT meine Damen und Herren, und wer nicht Schritt hält, findet sich halt in der Vergangenheit wieder!

  4. Aber es geht doch nicht darum, dass ein Verlag einen Webshop hat. Amazon bietet seinen Kunden grandioses. Kostenlose Lieferung und perfekter Service. In all den Jahren hatte ich noch nie Grund zu einer Beanstandung. Das ist der springende Punkt und deshalb ist Amazon so erfolgreich.
    In einiger Zeit wird niemand mehr darüber reden und viele, die jetzt abspringen, werden zurückkehren.
    Lösungen für Kleinverlage gibt es nur, wenn sie ähnliche Konditionen bieten könnten. Die Versandkosten sind sonst einfach zu hoch.
    Bitte, das ist jetzt keine Kritik, aber für mich als Kunden ist Amazon ein Traum und ich bin zuversichtlich, dass sie die nun thematisierten Missstände ausräumen werden.

  5. Finde ich super. Erfordert Mut aber auf lange Sicht kann es nur so für alle Seiten gut und fair funktionieren.

  6. Herausragende und mutige Reaktion! Als Lektorin an Kunstschulen werde ich Ihren Verlag weiterempfehlen für diverse Direktbestellungen.
    Freilich wird alles komplizierter ohne dem prompten Lieferservice von Amazon – aber solche Zustände sind nicht zu dulden, auch nicht vom König Kunde. Und allen ist klar, dass die prekären Arbeitsbedingungen bei Amazon/Trenkwalder kein Einzelphänomen sind, sondern Ausdruck des gegenwärtigen Wirtschaftssystems.
    Übrigens hat die Firma Trenkwalder in Österreich im Jänner eine goldene Auszeichnung für beste Recruiting Maßnahmen vom Wissenschaftsminister erhalten.
    Nur ein bedingungsloses Grundeinkommen würden diesen Erpressungen ein Ende bereiten.

  7. Ich bin beeindruckt !!!! Aus Ihrer Position so zu handeln, das ist großartig. Wenn doch nur mehr auch bedeutende Kunden von AMAZON so handeln würden.

  8. Jeff Bezos wird diese jammernde und keifende Klageschrift nie lesen. Selbst seine Klofrau nicht. Vielleicht wird hier wegen eigenem wirtschaftlichen Misserfolg einfach auf den bösen Großkapitalisten Amazon verbal eingeprügelt? Einfach erbärmlich, wie jetzt alle „Guten“, Lemmingen gleich, im Gleichschritt Marsch auf Amazon herumhacken.

    Fakt ist, Amazon behandelt seine Kunden erstklassig, ein rundum guter Service. Und ein Kleinverlag ist kein gleichberechtigter „Partner“ auf Augenhöhe mit Amazon, sondern ein Putzerfisch der am Blauwal hängt.

    Wie sähe es denn ohne Amazon aus? Ein Kleinverlag kommt doch kaum in den stationären Buchhandel hinein, der von Großverlags-Produkten dominiert ist. Amazon und ähnliche Plattformen sind hier ein guter Weg zum Zielpublikum.

    • Mit der Lizenz zum Geld verbrennen ruiniert Bazos sukzessive eine funktionierende Branche, vernichtet tausende Arbeitsplätze. Und das gefällt Ihnen?

    • Was ist das denn? Gibt es Verlage 2. Klasse? Überheblicher geht es wohl kaum! Ich finde den Schritt von Herrn Schroer klasse. Ihm deshalb wirtschaftlichen Misserfolg andichten zu wollen ist lächerlich und Stammtischniveau!

      Ein Buch, das ich selbst verlegt und im VLB gemeldet habe, wird bei amazon mit „zurzeit nicht lieferbar“ gemeldet. Das ist doch totaler Quatsch! Als Antwort bekomme ich ich genau solch einen Vertrag angeboten, wie ihn Herr Schroer schildert. Dann kann ich das Buch auch gleich verschenken!

      Natürlich nutze ich amazon auch zur Recherche, trotzdem berechtigt das den Laden nicht, mit jedem umzuspringen, wie er will. Das hat mich auch vor dem aktuellen Medienhype schon lange gestört.

  9. Toller Beitrag. Mehr muss man dazu nicht sagen.

  10. Es liegt definitiv in der Hand von uns Kunden, dass ein Verlag wie der von Herrn Schroer auch ohne Amazon am Markt weiter mitwirken kann und Bücher verkaufen kann. Es gibt alternativen zu Amazon – reichlich. Nur muss man dann in Kauf nehmen, dass man eben nicht alles aus einer Hand bekommt. Doch bei genauer Betrachtung hoffe ich, dass die meisten zu dem Schluss kommen, dass humane Arbeitsbedingungen und ein fairer Umgang mit Geschäftskunden ein paar mehr Klicks wert sein sollten.

  11. Ich bin gespannt, ob andere Verlage mitziehen.

    Und ich hoffe, dass der „Shitstorm“ sich nicht auch auf die ausweitet, die ihre E-Books bei Amazon via Self-Publishing vertreiben. Digitale Güter müssen ja nicht wirklich physikalisch gelagert werden, nicht wahr?

    Letztlich agiert Amazon jedoch wie die meisten anderen großen Fast-Monopole. Wenn Amazon von heute auf morgen nicht mehr existieren würde, stünde bereits der Nachfolger auf dem Plan, der garantiert ebenfalls dubiose Geschäftspraktiken walten lassen würde. WENN MAN IHN LÄSST… Und das ist immer noch unsere Sache. Die der Bürger nämlich. Denn wir machen die Gesetze. Nicht Amazon.

    Ich fasse mir jedenfalls in einer Gedenkminute an die eigene Nase und werde die Augen in Zukunft seltener vor Missständen verschließen 🙂

  12. Auch ich darf ihnen zu ihrer Vorgangsweise nur gratulieren!
    Ich bin weder Verleger, noch Buchhändler, sondern lediglich Konsument, der gerne einen „Überblick“ über vorhandene Literatur zu irgendeinem Thema – und deren Beschaffungsmöglichkeiten – hat. Nur ein „rascher“ Gedanke, ohne diesen in den Konsequenzen weiter gedacht zu haben: Wie wäre es, wenn sich die kleinen Verlage, Buchhändler etc. zu einer gemeinsamen, „übergeordneten“ Platform durchringen könnten, die dem Konsumenten einen Überblick über vorhandene Literatur bietet (so eine Art „Meta-Shop“, der auf die kleinen, bereits vorhandenen Shops, verlinkt). Damit wäre doch aus – zumindest – Konsumentensicht das Problem gelöst, einem Multi wie Amazon, der immer weiter an Macht gegenüber Lieferanten und Konsumenten verfügt, der Boden entzogen (wenigstens in Sachen Literatur) ?! Klar, offen bleibt die Frage, wie das organisiert werden kann, wer dies zu welchen Anteilen finanziert u.v.a.m….

    • Es gibt bereits eine solche Plattform: Das „Verzeichnis lieferbarer Bücher“, welches auch Amazon als Grundlage seines Buchtitelstammes verwendet. Online zu finden auf: http://www.buchhandel.de. Hier melden normalerweise alle Verlage ihre lieferbaren Titel an und von dort kann man wunderbar weiter verzweigen auf den Online-Shop des / der Buchhändlers/in um die Ecke.

  13. Raphael Kösters | 15. Februar 2013 um 21:08 | Antworten

    Ein kleiner Schritt für einen Verlag, ein großer für den Buchhandel!

  14. Claudia Leonhardt | 15. Februar 2013 um 19:55 | Antworten

    Respekt! und viel Erfolg, ich gehöre definitiv auch zu den Lesern, die nicht mehr bei Amazon, sondern direkt bei den Verlagen bestellen.
    Und kommt mir jetzt bitte nicht mit: das nutzt doch nichts, gegen Amazon kommt man nicht an…
    Blabla… wenn das alle sagen, dann wäre es auch so, also lasst uns gemeinsam etwas tun.
    Versuch mal ein ganzes Paket Spaghettis zu brechen *zwinker*

  15. R. Lorson (Librería Colibrí,) | 15. Februar 2013 um 17:29 | Antworten

    Lieber Herr Schroer,

    ein mutiger Schritt und deutliche Worte -chapeau dafür! Hoffen wir, daß Ihr Beispiel Schule macht ,sich mehr Verlage der Diktatur des aggressiven Platzhirsches wiedersetzten und dessen menschenverachtendes Verhalten gegenüber seinen Mitarbeitern publik machen. VIel Glück für die Zukunft!

  16. Klasse ! Hoffe, dass das Beispiel Schule macht !

  17. Endlich jemand, der sich traut auch Konsequenzen zu ziehen, respektive den ersten Schritt zu gehen. Vielen Dank Herr Schroer!

  18. Heinz Peter vom Hohenweg | 15. Februar 2013 um 16:17 | Antworten

    Auch ich war entsetzt über den Bericht in der ARD(?). Amazon hat umgehend reagiert und eine Aufklärung und ein Abstellen der Zustände und des Umgangs mit Aushilfspersonal zugesagt. Bisher war ich eigentlich begeistert vonder schnellen Lieferung und dem großen Angebot. Ab jetzt werde ich Amazon auf dem Radar haben und gegebenenfalls auf Bestellungen dort verzichten wenn nicht eindeutig humaner mit Personal umgegangen wird.
    Was die Verlage angeht kann ich leidr gar nicht mitreden. Mit sind die Konditionen von Amazon genauso wenig bekannt wie die anderer Warenversender.
    Aber, welche Alternative gibt es für Online-Shopper?

    Und, gibt es keinen Verband in dem sich die „kleinen“ Verlage zusammenschließen und eine Lobby bilden können?

    • gaaanz viele mittelständische buchhandlungen haben einen online-shop. schauen sie doch mal um wer in der nächsten größeren stadt bei ihnen als erster auftaucht, wenn sie stadt und „buchhandlung“ eingeben. die haben sicher einen webshop.

  19. Ich finde den Schritt mutig und richtig und hoffe, dass viele dem Beispiel folgen. Es wäre doch zu schön, wenn nicht immer die Profimaximierung einiger weniger das letzte Wort hätte. Träumen darf man ja noch! Danke, Herr Schroer.

  20. Christopher Schroer | 15. Februar 2013 um 14:09 | Antworten

    Hallo Herr Fland, E-Books sind bei uns grundsätzlich nur mit Wasserzeichen versehen und nicht mit einem harten DRM. Wir werden unseren E-Book-Distributor auch anweisen, keine E-Books mehr bei Amazon einzustellen.

  21. Mutiger Schritt, bin gespannt wie lange er hält.
    Wie siehts mit eBooks aus? Werden sie auch von Amazon gelöscht?
    Sind die Werke DRM frei oder wie sollen Kindle Besitzer an die eBooks des Verlags kommen?

    • Kindle-Besitzer können beim unabhängigen Shop beam eBooks einkaufen. Der bietet Mobi/PRC seit x Jahren an. Und seit 2007 kopierschutzfrei.
      Verlage nutzen die Möglichkeit leider viel zu selten und bieten nur ePub an.

    • Ich hoffe nicht, lieber Herr Fland, dass Verbraucher aus der Tatsache, einen Amazon-Reader gekauft zu haben, nun das „Menschenrecht“ ableiten, jedes Buch als Amazon-E-Book zu beziehen…

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