Suche nach Vergangenheit

Das Alter macht auch vor Schauspielern nicht halt, vor den weniger erfolgreichen schon mal gar nicht. Das muss auch Lena (Anna Stieblich) erfahren, als sie von ihrem Theater kurzerhand abgeschoben wird. Dann erhält sie Nachricht vom Tod ihrer Mutter. An der Beerdigung nimmt lediglich Julius (Martin Lüttge), ein alter Verehrer der Mutter teil. Lena beschließt, in ihre Heimat, nach Schlesien zu reisen. Julius schließt sich ihr an. Mit von der Partie ist noch Richard (Wolfram Koch), Priester und ein Freund von Julius. Während der Reise findet die ungleiche Fahrgemeinschaft langsam zueinander. An ihrem Ziel, in Auschwitz, finden sie ihre Vergangenheit, sich selbst und jede Menge Fragen über Erinnerungen, Sehnsüchte und Liebe.

Der Film „Bittere Kirschen“ basiert auf dem 2002 veröffentlichten Roman „Lenas Liebe“ (DuMont, als Taschenbuch bei btb) von Judith Kuckart. Kuckart ist ausgebildete Tänzerin sowie Literatur- und Theaterwissenschaftlerin und arbeitet heute als freie Regiesseurin. Ihr Debüt als Prosa-Schriftstellerin gab sie 1990 mit dem Roman „Wahl der Waffen“ (liegt bei btb vor). Seither sind von ihr insgesamt sieben Romane erschienen. Zuletzt wurde 2008 bei DuMont der Krimi „Die Verdächtige“ veröffentlicht. Neben Romanen und Erzählungen hat Kuckart zudem eine Reihe von Theaterstücken und Hörspielen verfasst.

Hier der Trailer zum Film, der am 13. September in die Kinos kommt:

„Das Bourne-Vermächtnis“

Als Super-Agent Jason Bourne enttarnte Matt Damon die geheime Operation „Treadstorm“. Aber „Treadstorm“ war natürlich nicht das einzige geheime Geheimprogramm der CIA. Zum Beispiel gibt es noch „Outcome“, ein Projekt, in dem sechs Agenten durch genetische Veränderungen fast übermenschlich hochgezüchtet wurden. Aus Angst davor, einen großen Skandal zu provozieren, wenn weitere derartige Projekte bekannt würden, entscheidet sich Geheimdienstdirektor Eric Bryer (Edward Norton) für eine radikale Variante: Alle Superagenten sollen sterben. Aaron Cross (Jeremy Renner), die Nr.5 der „Outcome“-Agenten, sieht das freilich anders. Gewillt, um seine genetischen Vorteile und sein Leben zu kämpfen, begibt er sich mit der Wissenschaftlerin Dr. Marta Shearing (Rachel Weisz) auf die Flucht.

Die Geschichten um den Geheimagenten Jason Bourne gehen auf die Arbeiten von Robert Ludlum zurück. Der US-amerikanische Autor wurde 1927 geboren und schaffte es mit jedem seiner 22 herausgegebenen Romane auf den 1. Rang der Bestsellerliste der New York Times. Weltweit wurden in 32 Sprachen über 280 Millionen Exemplare seiner Bücher verkauft.

Der erste Teil der Reihe, „Die Bourne Identität“, erschien bereits 1980, 1986 folgte „Die Bourne Verschwörung“ und 1990 „Das Bourne Ultimatum“. Zu Ludlums Lebzeiten wurden keine weiteren Romane der Reihe veröffentlicht. Erst 2004, drei Jahre nach seinem Tod, erschien der jetzt verfilmte Roman „Das Bourne-Vermächtnis“. Vier weitere „Bourne“-Titel folgten bis heute. Als Grundlage für die Geschichten sollen den Ghostwritern Aufzeichnungen und Skripte aus der Hinterlassenschaft Ludlums dienen.

Der Agenten-Thriller kommt am 13. September auf die Leinwand kommt. Hier die Vorschau:

„Schleuderprogramm“

Eben noch war sie eine der Größen der Opernszene. Dann kam der freie Fall. Weil sich Operndiva Ella Herbst (Annette Frier) um ihren kranken Vater (Peter Franke) kümmern will, lässt sie einen Auftritt sausen. Daraufhin verliert sie ihren Job an der Kölner Oper. Da kommt es äußerst ungelegen, dass ihr Mann das gesamte Vermögen verspekuliert und Reißaus genommen hat. Gezwungenerweise tauscht sie Penthouse gegen Jugendzimmer, Sportwagen gegen Busticket und Galaabende gegen die Pflege um den Vater. Ein neuen Job findet sie im Gefängnis, als Leiterin des Chors. Doch die schweren Jungs singen nicht aus Liebe zur Musik.

Die gleichnamige Buchvorlage zu dem Film „Schleuderprogramm“ stammt aus der Feder von Bestsellerautorin Hera Lind und wurde 2007 beim Diana Verlag veröffentlicht. Dort sind dieses Jahr bereits die Titel „Der Überraschungsmann“ und „Männer sind wie Schuhe“ von Hera Lind erschienen. Im kommenden November folgt der Roman „Gefangen in Afrika“.

Der Film läuft am 13. September um 20.15 Uhr im ZDF. Hier ein erster Vorgeschmack:

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