Lücken in der Wachstumsstory

In seine Firmengeschichte der abgeblasenen Börsengänge hat der Medienkonzern Bertelsmann offenbar einen neuen Eintrag vorgenommen: Die Familie Mohn ist gegen einen IPO (Initial Public Offering).
Das „Handelsblatt“ zitiert einen Vertrauten der Eigentümerfamilie mit den Worten: „Der Börsengang ist vom Tisch. Die Familie will keinen IPO“. Für einen Börsengang fehle dem Konzern zudem eine kontinuierliche Wachstumsstory.
Über das Veto zum Börsengang dürfte Thomas Rabe nicht erfreut sein. Ende März hatte der neue Bertelsmann-Vorstandschef  anlässlich der Umwandlung der nicht börsennotierten Aktiengesellschaft (AG) in eine Europäische Aktiengesellschaft (SE) & Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) erklärt: „Wir können weitere Gesellschafter aufnehmen und gegebenenfalls das Unternehmen an die Börse führen.“ 
Auch der frühere Konzernchef Thomas Middelhoff hatte vor einem Jahrzehnt davon geträumt, Bertelsmann an die Börse zu führen – und schied alsbald bei Bertelsmann aus. 2006 kam das Thema erneut aufs Tapet, als der belgische Minderheitsaktionärs Albert Frère die Gütersloher aufs Börsenparkett führen wollte. Am Ende kauften die Westfalen Frères Anteil für 4,5 Mrd Euro zurück.

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