E-Reader im Kaufhaus

Vor einer Woche kündigte der größte US-Buchfilialist Barnes & Noble den Start des Nook-Programms in Großbritannien an. Jetzt haben die Amerikaner auch einen Retail-Partner gefunden. Und der stammt nicht aus dem Buchhandel.

Nach einer Pressemitteilung von  B&N soll die Kaufhaus-Kette John Lewis (37 Filialen in Großbritannien) die Nook-Hardware ab Herbst verkaufen. Die Geräte sollen prominent in den Elektronik-Abteilungen der Stores sowie auf der Webseite präsentiert werden. John Lewis bietet außerdem E-Reader von Amazon und Kobo in den Stores und im Web an. 

Verglichen mit den Wettbewerbern ist die stationäre Vertriebsbasis von B&N auf der Insel noch schmal: Amazon ist mit dem Kindle in rund 300 Waterstones-Filialen präsent, das Kobo-Netz umfasst sogar 1100 WH Smith-Standorte.

Auch in Deutschland setzen Warenhäuser auf E-Reader. Amazon kooperiert beim Vertrieb der Kindle-Hardware mit Karstadt und Staples.

Kommentare

1 Kommentar zu "E-Reader im Kaufhaus"

  1. Die Kooperation mit John Lewis ist ein geschickter Schachzug: Die Warenhäuser gehören einer Mitarbeitergenosenschaft und erfreuen sich eines überaus positiven Images im Königreich. Zusätzlich betreit John Lewis die Supermarktkette Waitrose, die eine gehobene Klientel anspricht und die richtigen Sinus-Gruppen für ein erfolgreiches Marketing von Ebooks verspricht.

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