Kobo startet Selfpublishing-Portal

Neben dem US-Verlag Penguin hat auch der kanadische E-Book-Spezialist Kobo den Selfpublishing-Markt für sich entdeckt. Die Kanadier haben jetzt ihr bereits angekündigtes Selfpublishing-Portal „Kobo Writing Life“ gestartet – ein Angebot, das sich deutlich von der Konkurrenz abheben soll. 
Die Plattform steht Autoren weltweit offen, ist aber vorerst nur in englischer Benutzeroberfläche verfügbar. Im kommenden Jahr sollen weitere Sprachen folgen, heißt es aus Kanada. Den Starttermin für die deutsche Version will man noch nicht bekannt geben. 

Das Kobo-Angebot steht im Wettbewerb zum „Kindle Direct Publishing“ von Amazon (KDP, gestartet im Januar 2010) und Barnes & Nobles‘PubIt“ (Start im Oktober 2010), aber auch zum von E-Book-Händlern unabhängigen Modell „Author Solutions“, das am 19. Juli 2012 vom US-Verlag Penguin gekauft wurde.

Trotz des Konkurrenzangebots scheint das Interesse der Autoren groß: Seit dem Start der Beta-Version im vergangenen Monat haben sich laut Kobo bereits über 5.000 Autoren bei „Kobo Writing Life“ registriert. 

Das Modell:
  • Anders als Amazon setzt Kobo auf den offenen Epub-Standard. Die Autoren sind nicht an Kobo gebunden; es steht ihnen frei, das E-Book auch über andere Shop-Anbieter zu vertreiben. 
  • Die Autoren dürfen ihre Buchpreise jederzeit auf „kostenlos“ umzustellen, „ohne restriktive Exklusivverträge“. Auch begrenzte Marketing-Aktionen sind möglich: Autoren können ihr E-Book beispielsweise für eine Woche kostenlos anbieten, um mehr Aufmerksamkeit zu generieren. Außerdem können die Urheber festlegen, welchen Text sie als kostenlose Leseprobe freigeben wollen. 
    • Kobo unterstützt digitalen Kopierschutz (Digital Rights Management, DRM). Für das Lesen der Bücher auf Smartphones und im Web verwendet Kobo einen eigenen Kopierschutz. Für das Offline-Lesen auf dem Desktop und E-Ink-Geräten verwendet Kobo „Adobe Content Server“ und „Adobe Digital Editions“.
    • Die Titel, verspricht Kobo, können innerhalb weniger Minuten veröffentlicht werden. 
      • Die Autoren können ihre Verkäufe in „Echtzeit“ sowie nach einzelnen Ländern aufgeschlüsselt analysieren:

        Hier der Trailer von Kobo, in dem Autor David H. Burton das Angebot vorstellt: 

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