Zu neuen Aufgaben und zur Suche nach neuen Köpfen siehe den buchreport-Stellenmarkt

Den Leser im Fokus

Dotbooks, der im Februar 2012 von Beate Kuckertz gegründete E-Book-Verlag aus München, stockt personell auf:

  • Seit April verantwortet Timothy Sonderhüsken als Programmleiter das Lektorat. Wie Verlegerin Kuckertz, die bis 2010 für die Münchner Verlagsgruppe Droemer Knaur das Belletristik-Programm verantwortete, kommt auch Sonderhüsken von Droemer Knaur. Er wurde bei Econ zum Verlagskaufmann ausgebildet, anschließend war er Lektor und Programmleiter bei Heyne und Droemer Knaur. Zuletzt leitete der 41-Jährige bei Knaur das Fantasyprogramm sowie die Jugendsparte „Pan“. 
  • Seit Juni kümmert sich Sarah Mirschinka um Vertrieb und Marketing. Mirschinka kommt von der Börsenvereins-Wirtschaftstochter MVB. Sie soll die Kontakte zum Buchhandel und die Social-Media-Aktivitäten des Verlags aufbauen. Die 30-Jährige hat in Köln Anglistik, Germanistik und Kunstgeschichte studiert und startete 2010 bei DuMont. Als Key Account Online & Neue Medien betreute sie dort Online-Händler, die Internetseite des Verlags und baute den Vertrieb von E-Books auf. 
  • Das neue Team komplettiert Lukas Dingelmaier, der im Lektorat volontiert. Der 31-jährige Verlagskaufmann hat nach seiner Ausbildung in Augsburg Amerikanistik und Literaturwissenschaften studiert.
Das Münchener Startup hat sich auf die Veröffentlichung von E-Books spezialisiert. Im Gegensatz zum klassischen Printverlag soll das E-Book die wichtigste und erste Verwertungsstufe sein, erläutert Gründerin Kuckertz ihr Konzept im Gespräch mit buchreport. Das Angebot richte sich zuerst an Endkunden, nicht an Buchhändler – weshalb der Verlag u.a. mit verschiedenen Textlängen experimentiert. 
Der Verlag startet mit knapp 40 Titeln, davon 25 Originalausgaben. Das Programmspektrum umfasst allgemeine Belletristik, Spannung, Erotik sowie Sachbücher und spirituelle Erfahrungsberichte. 
Die E-Books von Dotbooks können ab Mitte Juli direkt unter www.dotbooks.de sowie über alle großen Plattformen (darunter bei Amazon und im Apple iBookstore) heruntergeladen werden. Ab September soll ein Teil des Programms auch in gedruckter Form erscheinen. 
Dotbooks ist außerdem Aushängeschild eines „Software as a Service“-Angebots. Mehr dazu und ein ausführliches Interview mit Verlegerin Beate Kuckertz lesen Sie im kommenden buchreport.magazin August 2012 (erscheint am 28. Juli und ist hier zu bestellen). 

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