Lieber mit Wasserzeichen

Nicht nur auf dem englischsprachigen Markt bröckelt die DRM-Front. In Frankreich hat sich Editions Michel Lafon vom harten Kopierschutz verabschiedet.
Der unabhängige Literaturverlag setzt stattdessen auf die Wasserzeichen-Technologie. Der Schritt von Lafon ist insofern bemerkenswert, als der Verlag einige Bestseller im Programm hat – bei denen die Verlage normalerweise besonders große Angst vor verstärkter Piraterie durch den Verzicht auf DRM haben: „Métronome“ von Lorànt Deutsch (über 800.000 verkaufte Print-Exemplare) und „Dark Shadows“ von Lara Parker.
Zuletzt gab es auf der BookExpo America weitere Signale, dass sich auch große Verlage beim Thema Kopierschutz umorientieren, darunter Penguin (hier mehr zum Thema).

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13.02.2017
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