Hoffnungsschimmer für HMH

Für Houghton Mifflin Harcourt (HMH) ist der Weg aus der Insolvenz geebnet: Wie „Publishers Weekly“ meldet, hat der Richter den Umstrukturierungsplan für den hochverschuldeten US-Schulbuchverlag genehmigt. Laut Plan sollen rund 3 Mrd Schulden abgebaut werden, indem die Forderungen der Gläubiger in Beteiligungen am Unternehmen umgewandelt werden.
Wie auf buchreport.de berichtet, begründet der Traditionsverlag (3800 Mitarbeiter weltweit), der neben Schulbüchern auch Belletristik-Autoren wie J.R.R. Tolkien, Mark Twain und Jonathan Safran Foer im Programm hat, seine Insolvenz mit der globalen Finanzkrise sowie Kürzungen der öffentlichen Hand im Schulbuchgeschäft.
Zu den Gläubigern gehören mehrere Druckereien, darunter Donnelley (über 20 Mio Dollar Forderungen), sowie der von Amazon übernommene Kinderbuchverlag Marshall Cavendish (6,7 Mio Dollar). 
Die Krise bei HMH erstreckt sich seit Jahren. Schon 2010 stand der US-Schulbuchriese besonders wegen der Krise der Konzern-Mutter, der in Dublin ansässigen Education Media & Publishing Group (EMPG), in den Schlagzeilen. Im Februar 2010 konnte die drohende Insolvenz des Verlags bereits durch eine Umwandlung von Fremd- in Eigenkapital umschifft werden.

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