Mit Digital-Deal raus aus den Verlusten

Der Verkauf des E-Book-Spezialisten Kobo beschert dem größten kanadischen Buchhändler einen Rekordgewinn. Beim Umsatz in den Läden musste aber auch Indigo im abgelaufenen Geschäftsjahr Federn lassen.
Nach einer Mitteilung des in Toronto ansässigen Unternehmens sanken die Erlöse 2011/2012 um 2,3% auf 934 Mio Dollar. Das Minus führen die Kanadier hauptsächlich auf das schwächelnde Geschäft mit gedruckten Büchern zurück; dies habe jedoch größtenteils durch die wachsenden Sparten Digital, Geschenke, Lifestyle und Spielwaren kompensiert werden können.

Weitere Zahlen und Trends:

  • Der Umsatz der größeren Stores sank um 2%, die Erlöse der kleineren nur um 0,8%.
  • Auf der Online-Schiene wurden rund 3% höhere Umsätze erwirtschaftet.
  • Unter dem Strich konnte Indigo einen Nettoverlust (–6 Mio Dollar) in einen stattlichen Netto-Gewinn (93 Mio Dollar) umwandeln. Ausschlaggebend waren die 315 Mio Dollar, die der japanische Internetgigant Rakuten im Januar 2012 für Kobo gezahlt hat. 

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