On demand statt auf Verdacht

Fast zwei Jahre nach dem Start der „e-dition“ hat De Gruyter eine erste Bilanz zur Backlist-Digitalisierung gezogen. Bis dato seien über 6000 Titel aus der über 260-jährigen Verlagsgeschichte wieder verfügbar gemacht worden. 
„Digitalisierung on demand statt Investition auf Verdacht“, lautet das Motto der Berliner, die auf Anfrage von Kunden (dazu zählen sowohl Institutionen, die ihre Bestände besser verfügbar machen wollen, als auch Endkunden)  Bücher aus dem 50.000 Titel umfassenden Verlagsarchiv ins elektronische Format heben. „e-dition hat unsere Erwartungen weit übertroffen, und wir freuen uns, mit dem Angebot auf so rege Nachfrage in Bibliotheken zu treffen“, lässt sich Katrin Siems, Vice President Marketing & Sales, in einer Pressemitteilung zitieren. Jede Woche gingen Bestellungen für rund 50 noch nicht digitalisierte Titel ein, die als E-Book (PDF-Format) oder gebundenes Buch (Print-on-Demand) innerhalb von maximal zehn Wochen ausgeliefert werden sollen. Die Mehrheit der umgewandelten Bücher werde mehr als einmal bestellt, so Siems. 
Während De Gruyter aus älteren Print-Titeln erst auf Nachfrage von Lesern ein E-Book erstellt, will Springer SBM dagegen den kompletten Print-Bestand (der mit 65.000 Titeln ähnlich groß ist wie bei De Gruyter) auf einen Schlag für den elektronischen Vertrieb konvertieren. Die Online-Bucharchive sollen auf der verlagseigenen Plattform SpringerLink zu lesen sein, die nach Abschluss der Digitalisierungs-Aktion Ende 2012 mehr als 110.000 Bücher umfassen soll (hier mehr).

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