In Hollywood gelandet

Der Vormarsch der Selfpublishing-Autoren manifestiert sich nicht mehr nur in den Bestsellerlisten der großen E-Book-Shops. Mit Hugh Howey ist ein Autor aus den USA offenbar auf dem besten Weg, dass sein Science-Fiction-Buch „Wool“ verfilmt wird. Außerdem hat sich eine große Verlagsgruppe die Rechte für Großbritannien gesichert.
Nach einem Bericht des Hollywood-Insider-Blogs „Deadline“ will 20th Century Fox den Roman verfilmen – was der Autor in einem Video auf seiner Webseite bestätigt. 
An Drehbuch und Regie sollen Ridley Scott (Regisseur u.a. von „Alien“, „Blade Runner“, „Gladiator“ und „Black Hawk Down“) und Steven Zaillian (Drehbücher u.a. zu „Verblendung“ – „The Girl with the Dragon Tattoo“ und „Schindlers Liste“) beteiligt werden.
Auch herkömmliche Verlage sind auf den Selfpublishing-Autor aufmerksam geworden. Laut Howey hat sich Random House UK die Rechte für Großbritannien gesichert, das Hardcover solle im Januar 2013 beim Imprint Century erscheinen, das Paperback sei für August 2013 geplant. In seinem Blog berichtet der Autor von den Bietergefechten auf der London Book Fair.
Aktuell feiert Random House mit einem weiteren Buch aus der Feder eines Selfpublishing-Autors große Erfolge: „Fifty Shades of Grey“, der Debütroman von E.L. James, der 2011 zunächst in einem australischen Print-on-Demand-Verlag veröffentlicht wurde und später in der E-Book-Version vor allem in den USA für Aufmerksamkeit sorgte, jagte mit Hilfe der Random-House-Tochter Arrow in Rekordzeit an die Spitze der britischen Bestsellerlisten (buchreport.de berichtete). Auch dieses Buch soll verfilmt werden.
Mehr Infos zum Inhalt von „Wool“ sind auf amazon.com zu lesen. Dort rangiert der Titel (die fünfteilige Kompilation „Omnibus Edition“, 550 Seiten, für 4,03 Dollar) aktuell auf Platz 2 der erfolgreichsten Science-Fiction-Bücher. Im Interview mit „Publishers Weekly“ erklärte Howey im April, dass er in diesem Jahr bis dato rund 140.000 Exemplare seiner Serie verkauft habe. Die Erlöse mit allen seinen Büchern seien wachsend: Im Januar habe er 19.000 Dollar mit seinen Büchern verdient, im März bereits 70.000 Dollar; „Wool“ spiele rund die Hälfte seiner Einnahmen ein.

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