Bewegung im Ranking

Media Control hat die dritte SPIEGEL-ONLINE-E-Book-Bestsellerliste vorgelegt und die meistverkauften E-Books im März in eine Reihenfolge gebracht. Im Vergleich zum Februar hat sich auf den ersten vier Belletristik-Plätzen nichts getan, erst ab Rang 5 scheinen neue Titel auf:
  • Die Verfilmung der „Tribute von Panem“ hat Suzanne Collins nicht nur beim Absatz der gedruckten Bücher einen kräftigen Schub verliehen, auch bei den E-Books hat sich der erste Band „Tödliche Spiele“ jetzt platzieren können.
  • Erstmalig zu Bestsellerehren kommen Kylie Brant („Seelenmörder“) und Hermann Ritter. Sein Buch „Schatten über Ferrol“ ist Band 13 einer Neufassung der Science-Fiction-Serie um den Kommandanten Major Perry Rhodan.
  • Im Sachbuch hat sich die Nr. 1 aus dem Februar (Daniela Katzenberger, „Sei schlau, stell dich dumm“) komplett aus den Top 10 verabschiedet. Übernommen hat Rolf Dobelli, der aus dem Stand den Spitzenplatz erklommen konnte.
  • Der neue Bundespräsident Joachim Gauck hat zwei Titel untergebracht.
Die meistverkauften belletristischen E-Books im März
  1. Link, Charlotte: Der Beobachter (Blanvalet) 
  2. Di Fulvio, Luca: Der Junge, der Träume schenkte (Bastei Lübbe)
  3. Jonasson, Jonas: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (Carl’s Books)
  4. Adler-Olsen, Jussi: Das Alphabethaus (dtv)
  5. Collins, Suzanne: Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele (Oetinger)
  6. Almstädt, Eva: Ostseefluch (Bastei Lübbe)
  7. Ritter, Hermann: Perry Rhodan Neo 13: Schatten über Ferrol (Perry Rhodan digital)
  8. Brant, Kylie: Seelenmörder (Goldmann)
  9. Glattauer, Daniel: Ewig Dein (Deuticke)
  10. Dahl, Arne: Gier (Piper)
Die meistverkauften Sach-E-Books im März
  1. Dobelli, Rolf: Die Kunst des klaren Denkens (Hanser)
  2. Kitz´, Volker/Tusch, Manuel: Psycho? Logisch! (Heyne)
  3. Pistorius, Martin: Als ich unsichtbar war (Bastei Lübbe)
  4. Mozes Kor, Eva/Buccieri, Rojany/Küper, Barbara: Ich habe den Todesengel überlebt (cbj)
  5. Isaacson, Walter: Steve Jobs (C. Bertelsmann)
  6. Gauck, Joachim: Freiheit (Kösel)
  7. Kerkeling, Hape: Ich bin dann mal weg (Piper)
  8. Assauer, Rudi/Stasser, Patrick: Wie ausgewechselt (Riva)
  9. Kampusch, Natascha: 3096 Tage (Ullstein)
  10. Gauck, Joachim: Winter im Sommer, Frühling im Herbst (Pantheon)
Quelle: Media Control GfK

Kommentare

5 Kommentare zu "Bewegung im Ranking"

  1. Ruprecht Frieling (Prinz Rupi) | 7. Mai 2012 um 22:59 | Antworten

    Ich zweifele, lieber @Gerhard Hauer, ob es ein „Verdienst“ ist, in dieser Lügenliste zu stehen. Aber davon mal abgesehen, ist es doch mehr als arrogant, einen Verleger bestrafen zu wollen, der sich auf die stärkste Vertriebsplattform beschränkt.

    Jürgen Schulze vom NullPapierVerlag sagt ausserdem sehr deutlich, wie es tatsächlich ist: Auch jemand, der auf allen Plattformen zusammen aktiv ist und zehntausendfach mehr verkauft als die „Bestseller“ der Lügenliste, wird nicht registriert, weil er zu preiswert anbietet. Was für ein unglaublicher Hohn, nur Preistreiber belohnen zu wollen!

  2. Gerhard Hauer | 5. Mai 2012 um 1:16 | Antworten

    @ Ruprecht Frieling Sorry, aber wenn jemand AUSSCHLIESSLICH via Kindle publiziert, dann verdient er auch nix Besseres.

  3. Jürgen Schulze | 3. Mai 2012 um 23:25 | Antworten

    Komisch. Zwei meiner E-Books tauchen dort nicht auf, obwohl ich bei Amazon, Libri, iTunes und den meisten anderen Shops dort vor den oben genannten Werken lag.
    Aber das kennt man ja.
    Die lügen sich alle so schön selbst in die Tasche. Erinnert mich an Parteitage von Kommunisten: Draußen zerfallen die Gebäude, aber drinnen wird von der abermaligen Übererfüllung des Plansolls geschwafelt.
    Bitte, bitte, bitte, nicht aufwachen!

  4. Claudia Martini | 3. Mai 2012 um 20:52 | Antworten

    Ich sehe das ähnlich wie Ruprecht und finde es peinlich, dass solche angeblichen Ebook-Bestsellerlisten hier veröffentlicht werden.

  5. Ruprecht Frieling (Prinz Rupi) | 3. Mai 2012 um 20:37 | Antworten

    Wieder eine Lügen-Liste, die zehntausende deutsche Autoren ausschließt, die ausschließlich via Kindle publizieren und unter € 2,99 anbieten. Die tatsächliche Nummer 1 der deutschen E-Book-Autoren im März 2012 dürfte Michael Linnemann sein.

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