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21. Auflage „Leipzig liest“ verheißt Neues, Bewegendes und Spannendes

Vom 15. bis 18. März bietet Europas größtes Lesefestival „Leipzig liest“ eine riesige Bühne für Literatur-Prominenz und noch unbekannte Literatur. Frisch gedrucktes, Interessantes, Berührendes versprechen die 2.780 Autoren und Mitwirkenden in 2.600 Veranstaltungen zum Leipziger Bücherfrühling. In der Sachsenmetropole treffen Literaturexperten und Bücherfans ihre Lieblingsautoren, Politiker oder Schauspieler und entdecken noch unbekannte Nachwuchstalente. Routinierte und junge Autoren erfahren hier unmittelbar die Publikumsreaktion auf ihre Werke. „Diese Mischung macht den Charakter des Lesefestes aus“, erklärt Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse. „Größe und Vielfalt von ‚Leipzig liest‘ zeigen, dass Leser, Verleger und Autoren auch im Zeitalter der Digitalisierung den direkten Austausch suchen.“ 
Zur 21. Auflage dürfen sich die Leipziger und ihre Gäste unter anderem auf internationale Literatur-Prominenz wie den Iren John Boyne, Gerbrand Bakker und Arnon Grünberg aus den Niederlanden, den Franzosen Mathias Énard, den US-Amerikanern Jaimy Gordon, David Guterson und John Hart, den Tschechen Ivan Klíma, Péter Nádas aus Ungarn, Lizzie Doron und Zeruya Shalev aus Israel, Andrej Stasiuk aus Polen oder den Chinesen Liao Yiwu freuen. 
Auch prominente Altmeister der deutschsprachigen Belletristik wie Friedrich Christian Delius, Christoph Hein, Rolf Hochhuth, Reiner Kunze, Erich Loest, Rafik Schami, Hans Joachim Schädlich oder Martin Walser präsentieren sich dem Leipziger Publikum. Bewegendes, Aufregendes und Reizvolles haben zudem deutschsprachige Autoren wie Marcel Beyer, Thomas Brussig, Thea Dorn, Maja Haderlap, Christian Kracht, Terézia Mora, Thomas Pletzinger, Eugen Ruge, Benjamin Stein, Antje Rávic-Strubel, Uwe Tellkamp, Peter Wawerzinek oder Feridun Zaimoglu im Gepäck. Vielstimmig zeigt sich die junge deutschsprachige Literatur unter anderem mit Franziska Gerstenberg, Benjamin Lebert oder Leif Randt in der Sachsenmetropole. Ein weiterer Höhepunkt im „Leipzig liest“-Literaturprogramm ist die Begegnung mit den fünf Nominierten für den Preis der Leipziger Buchmesse: Sherko Fatah, Anna Katharina Hahn, Wolfgang Herrndorf, Jens Sparschuh und Thomas von Steinaecker. 
Pure Gänsehaut versprechen die Krimiautoren Petra Hammesfahr, Georg M. Oswald und Eva Rossmann. Auf spannende Begegnungen in Leipzig freuen sich zudem die Bestsellerautoren Susanne Fröhlich, Daniel Glattauer, Dora Heldt, Wladimir Kaminer oder Sarah Kuttner sowie die Journalisten Tom Buhrow, Dieter Moor, Denis Scheck und Roger Willemsen. Biografische Einblicke gewähren André Heller, Friedrich Christian Delius und Morton Grunwald alias Benny von der Olsen-Bande. Während die Schauspieler Christian Berkel, Lars Brandt, Corinna Harfouch, Günter Lamprecht, Ulrich Noethen, Christiane Paul, Axel Prahl und Hans Zischler eigene und fremde Texte bühnenreif präsentieren. Vier deutsche Regielegenden Hans W. Geisendörfer, Helma Sanders-Brahms, Volker Schlöndorf und Michael Verhoeven kommen mit Michael Kölmel, Inhaber des Kulturkaufhauses Zweitausendeins, ins Gespräch. Egon Bahr, Heiner Geißler, Hans-Dietrich Genscher, Joachim Gauck und Klaus Töpfer versprechen politische Werke und Diskussionen. Neue Sachbücher stellen unter anderem Hendryk M. Broder, Frido Mann, Paul Nolte und Ranga Yogeshwar vor. Signierstunden sind Sternstunden – das zeigen Autoren wie Sabine Ebert, Francesc Miralles, Holly-Jane Rahlens, Stefan Schwarz oder Manga-Zeichnerin Alexandra Völker und die Kultband „Silly“, die sich in Leipzig auf ihre Fans freuen. 
Vielversprechende Begegnungen mit Mittel-, Ost- und Südosteuropa 
Reiche und vielfältige Literaturen finden Interessierte auch in der unmittelbaren Nachbarschaft Mittel-, Ost- und Südosteuropas. Insgesamt 120 Autoren reisen aus diesem Teil Europas nach Sachsen. Unter anderem präsentieren Zsófia Ban, Joanna Bator, Ivana Bodrožiæ, Bora Ćosić, Mirko Kovac und Andrej Kurkow oder Ivan Klíma ihre Neuerscheinungen in Leipzig. 
Stark vertreten ist die Balkanregion mit den zehn Ländern Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kosovo, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Rumänien, Serbien und Slowenien. Mehr als 50 Autoren aus der Balkanregion stellen hier ihre Bücher vor. Ein Höhepunkt: Die Balkan-Nächte „The Balkans goes West“ mit Musik, Kurzfilmen und Lesungen am 16. und 17. März im UT Connewitz. Die Leipziger Buchmesse bietet zudem ein großes Programm mit Schriftstellern und Lyrikern aus Estland, Lettland, Litauen, Russland, der Tschechischen Republik und Ungarn. 
Zu einer literarischen Entdeckungsreise lädt der Programmschwerpunkt „tranzyt. Literatur aus Polen, der Ukraine und Belarus“ ein. Tranzyt stellt eine reiche Literaturszene mit exzellenten Autoren und interessanten Büchermachern einem breiten Publikum vor. Die Leipziger Veranstaltung dient darüber hinaus dazu, Autoren, Verlage und übersetzer dauerhaft in die Netzwerke des deutschsprachigen Literaturbetriebes einzubinden. (Achtung: Das Programm wird am 21. Februar bekannt gegeben.) 
Jugendliteratur aus den Nordischen Ländern 
Hautnahe Begegnungen mit der Nordischen Literatur ermöglichen 75 Veranstaltungen mit 19 Mitwirkenden in Leipzig. Vor allem Jungendliteratur steht im Fokus der bisher größten Beteiligung nordischer Länder am Lesefest „Leipzig liest“. Gaute Heivoll aus Norwegen zeichnet in seinem Buch „Bevor ich verbrenne“ das Porträt eines Getriebenen und der Norweger Harald Rosenlow Eeg beschreibt in seinem Jugendthriller den Sog der Macht. Aus Finnland kommt Terhi Rannela mit einem Jugendbuch über Mobbing und Manipulation. Krimifans kommen im hohen Norden immer auf ihre Kosten. Spannung pur garantieren die Dänin Lene Rikke Bresson, Monica Kristensen aus Norwegen und der Finne Markku Ropponen. 
Neuseeland zu Gast in Leipzig 
Weit, weit weg scheint die Literaturszene Neuseelands zu sein. Ein Grund mehr, sich diesen weitgehend unbekannten literarischen Landschaften zuzuwenden. Neun Schriftsteller geben in Leipzig einen Einblick in das zeitgenössische literarische Schaffen Neuseelands und einen Ausblick auf die große Neuseeland-Präsentation im Herbst 2012 in Frankfurt. Krimi-Autoren wie Paddy Richardson und Paul Claeve haben es bereits auf die deutschen Bestsellerlisten geschafft. Gleiches gilt für den Maori-Schriftsteller Alan Duff, dessen Roman „Once Were Warriors“ unter dem Titel „Die letzte Kriegerin“ verfilmt wurde. Auf ihre Begegnung mit dem Leipziger Publikum freuen sich zudem die Verfasserinnen historischer Romane Barbara Ewing und Jenny Pattrick sowie Elizabeth Knox und Krimi-Autor Kyle Mewburn. Lyrische Einblicke geben Damien Wilkens und Kate Camp. 
Meister von Morgen: Bühne frei für junge Verlage 
„Junge deutschsprachige Literatur war schon lange nicht mehr so spannend und vielseitig wie heute“, erläutert Buchmessedirektor Zille. „Wer sich in der Fülle der Namen und Schreibstile einen kompetenten überblick verschaffen, der jungen Literatur den Puls fühlen möchte, ist in Leipzig bestens aufgehoben“. Zahlreiche Debütromane warten auf das Publikum. 
Kleinere, unabhängige Verlage stehen für eine bunte und vielfältige Bücherlandschaft. Auf dem Messegelände präsentieren sich Independents auf der „Leseinsel Junge Verlage“ mit ihrem Programm, darunter Neuzugänge wie das Verlagshaus J. Frank/Berlin, FIXPOETRY, Gonzo, Merz & Solitude oder Unsichtbar. In Leipzig werden sie mit originellen Veranstaltungsformaten und ausgefallenen Veranstaltungs-Orten als echte Publikums-Magnete gehandelt. 
Bereits ein Klassiker im Programm der jungen Wilden ist die „Lange Leipziger Lesenacht“ in der Moritzbastei. Neu ist die Verleihung des EDIT-Essay-Preises zur „Langen Leipziger Lesenacht“. Zum dritten Mal gibt der Lindenfels Westflügel der „UV – Die Lesung der unabhängigen Verlage“ eine Bühne für Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Unter dem Motto „Teil der Bewegung. Lyriknacht an Musik“ zeigt sich die Poesie überaus lebendig. Trendsetter der Szene-Autoren wie Tanja Dückers, Ulf Stolterfoht, Kerstin Preiwuß oder Andre Rudolph und die US-Dichter-Legende Peter Gizzi sind hier zu Gast. Ein Treffpunkt für die Nachtschwärmer unter den jungen Wilden ist die „Party der jungen Verlage“ am 16. März in der Alten Hauptpost. An den Plattentellern sind Tim Thoelke und Lucille Du Basse, e-floor: Sebastian Dubiel und Jack Spence (ortloff). 
Wer selber Autor werden und vielleicht beim nächsten Lesefestival dabei sein will, kann sich bei der neuen Programmreihe der Leipziger Buchmesse autoren@leipzig fit machen. Experten informieren im Forum „leipzig.liest.digital“ über das richtige analoge und digitale Marketing, die Veröffentlichung des Werkes als E-Book oder die erfolgreiche Verlagssuche. Im „Digitalen Wohnzimmer“ präsentieren sich Online-Literaturportale und geben Einblick in ihre Arbeit. Begleitend zum Veranstaltungsprogramm präsentieren thematisch verwandte Aussteller in der Messehalle 5 ihre Leistungen. 
Erstmals wartet „Leipzig liest“ zudem mit zwei digitalen Lese-Premieren auf. Das Leipziger Literatur-Startup snippy GmbH veranstaltet am 15. März um 20 Uhr im Café Stein die erste Smartphone-Lesung. Insgesamt 15 Autoren lesen jeweils für zehn Minuten aus ihren Kurzgeschichten vor, die auf der snippy App veröffentlicht sind. Die Gäste des Cafés können über Kopfhörer zuhören oder über die App mitlesen. Und die Social Media-Agentur Medienrauschen lädt am Abend des 16. März zur ersten Twitter-Lesung im Rahmen von „Leipzig liest“ ins Tapetenwerk ein. 
Autorenspecial spürt literarischen Tabuzonen nach 
Tabu oder nicht tabu? Welche Rolle spielen Tabuthemen für das Schreiben? Welche Einschränkungen legen sich Gesellschaften auf? Oder gibt es am Ende gar keine gedanklichen und literarische Berührungsverbote mehr für Autoren? Diese Fragen bewegen die Teilnehmer des diesjährigen Autorenspecials „Tabuzonen – Worüber man nicht schreiben darf“. Vom 15. bis 18. März berichten die Schriftsteller Joanna Bator (Polen), Mathias énard (Frankreich), Maja Haderlap (Österreich), Annett Gröschner (Deutschland), Arnon Grünberg (Niederlande) und Mirko Kovaè (Kroatien) von ihren Tabuzonen im Café Europa. Veranstalter des Autorenspecials sind die Leipziger Buchmesse und das Literarische Colloquium Berlin mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amtes. 
Leipzig liest mit 350 Literaturkulissen 
Was haben Banken, Gärten, Krankenhäuser oder Stadien in Leipzig gemeinsam? Sie gehören zu den 350 Leseorten und bilden Europas größte Literaturbühne. Jedes Jahr engagieren sich Leipzigs Bibliotheken, Buchhandlungen, Museen, Kirchen, Cafés und Kneipen für die Welt der Bücher und Bücherfreunde. Dazu erobert die Literatur neue Orte wie Europas größte Tropenhalle, die Erlebniswelt Gondwanaland im Leipziger Zoo. Die Oper Leipzig öffnet erstmals eine ihrer Probebühnen und Leipzigs größtes Stadion lädt hinter die Kulissen in die Umkleidekabinen ein. 
Zur 21. Auflage von „Leipzig liest“ bietet der Botanische Garten den passenden Rahmen für Jakob Augsteins Buch „Die Tage des Gärtners“ und Ralph Dutlis Werk „Das Lied vom Honig. Eine Kulturgeschichte der Biene“. „Jesus rockt“ heißt es im Evangelischen Diakonissenkrankenhaus Leipzig während Thomas Christian aus seinem Debütroman über einen demenziell Erkrankten im Maternus Senioren- und Pflegezentrum liest. „Das Engagement unzähliger Leipziger Institutionen macht den Erfolg von ‚Leipzig liest‘ aus“, erklärt Oliver Zille. „Leipzig liest“ wird getragen von der Leipziger Messe in Zusammenarbeit mit ihren Partnern der Stadt Leipzig, dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels, dem Mitteldeutschen Rundfunk, dem CLUB Bertelsmann, dem Kuratorium Haus des Buches e.V. und den an der Messe beteiligten Verlagen. 
Das komplette Programm ist ab dem 16. Februar online unter www.leipzig-liest.de verfügbar. Wer viel unterwegs ist, kann die mobile Programm-Version unter www.leipzig-liest.de/mobil erreichen. 

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