F-Commerce? Daumen runter

Der E-Commerce differenziert sich immer weiter aus, mobil als M-Commerce oder via Facebook als F-Commerce. Lieferanten und Händler wollen sich nicht mehr nur mit einem Profil im Freunde-Netzwerk Facebook auf der Höhe der Zeit präsentieren, sondern suchen auch nach Möglichkeiten, ihre Produkte dort direkt an die Interessenten zu bringen. Ob das wirklich funktioniert, ist aber fraglich.

Das Marktforschungsunternehmen Fittkau & Maaß hat im Rahmen seiner WWW-Meinungsumfrage „W3B“ herausgefunden, dass nur 2% der Face­book-Nutzer auch via Facebook eingekauft haben. Zwar äußerten 15% zumindest Interesse, aber 83% zeigten sich in dieser Hinsicht desinteressiert. 

Der Webshop eines Unternehmens ist für einen Online-Kauf deutlich attraktiver. Das „soziale“ Netzwerk nutzen mehr als drei Viertel der Facebook-Nutzer ausschließlich zur Kommunikation.

Auch der E-Commerce-Experte Jochen Krisch hat sich gegenüber buchreport.de skeptisch mit Blick auf das Potenzial von Facebook-Commerce gezeigt.

Kommentare

1 Kommentar zu "F-Commerce? Daumen runter"

  1. Peter Stanberg | 2. Februar 2012 um 16:35 | Antworten

    Wundert das irgendjemanden? Schon vor über 10 Jahren haben wir (damit meine ich Händler und E-Commerce-Experten) doch eindeutig feststellen dürfen, dass CCC = Content Community Commerce am letzteren schwächelt und solche Verbindungen nicht erfolgreich sind. Auch wenn sich seitdem vieles getan hat: an der Kaufbereitschaft lag es auch damals nicht und die Mentalität der Menschen ist ja fast dieselbe geblieben.

    Wer in solche Lösungen investiert ist nicht gut beraten und hat das Potential von Facebook nicht richtig verstanden.

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