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Freiheit für ein engagiertes Programm

Nach dem Abschied von Dorothee Grisebach (hier mehr) und dem Wechsel einiger Mitarbeiter an der Seite von Elisabeth Rüge zur neuen Hanser-Dependance an der Spree (hier mehr) hat Bloomsbury die Lücken beim Berlin Verlag geschlossen. Die Neuzugänge im Lektorat kommen von RowohltAufbau und Hoffmann und Campe.
Die Personalien im Überblick: 
  • Zum  1. März übernimmt Jens Dehning (46) die Programmleitung Sachbuch für den Berlin Verlag, Bloomsbury Berlin und Bloomsbury Taschenbuch. Dehning, der seine Verlagslaufbahn 1996 bei Hoffmann und Campe begann, war von 2000 bis 2011 als Lektor für das Sachbuchprogramm bei Rowohlt.Berlin verantwortlich. Zu seinen Schwerpunkten dort zählte das politische und historische Sachbuch mit Autoren wie Petra Gerster, Karl Lauterbach, Oliver Welke oder Peter Englund.
  • Andreas Paschedag (43) verstärkt zum 1. April als Programmleiter für deutschsprachige Literatur das Lektorat für den Berlin Verlag, Bloomsbury Berlin und das Bloomsbury Taschenbuch. Paschedag, der  beim Verlag Klaus Wagenbach erste Lektoratserfahrungen sammelte, war seit 2002 Lektor für deutschsprachige und internationale Belletristik  im Aufbau Verlag und seit Herbst 2010 stellvertretender Programmleiter für Rütten & Loening. Mit Autoren wie  Maximilian Steinbeis setzte sich Paschedag hier insbesondere für junge deutsche Literatur ein. 
  • Meike Nedo (40) kommt von Hoffmann und Campe und arbeitet ab 1. März als Assistentin im Lektorat der Programme Berlin Verlag, Bloomsbury Berlin und Bloomsbury Taschenbuch.
  • Das Bloomsbury Kinder- und Jugendbuchlektorat wird seit November 2011 zusätzlich durch Susanne Ramirez (34), zuletzt Lektorin beim Cecilie Dressler Verlag, verstärkt. Die Programmleitung liegt wie bisher bei Natalie Tornai.
Die verlegerische Verantwortung übernimmt, wie berichtet, Birgit Schmitz, die zugleich die fremdsprachige Literatur betreuen wird. „Gemeinsam mit Jens Dehning und Andreas Paschedag werden wir Bloomsbury Berlin und den Berlin Verlag zu einem neuen Zuhause für deutschsprachige und wie bisher internationale Autoren machen. Beide werden die Freiheit haben, ein engagiertes und zukunftsweisendes Programm zu gestalten, das zu den aufregendsten der Branche zählen wird“, lässt sich Schmitz in einer Pressemitteilung zitieren.

Schmitz‘ Verweis auf die programmatische „Freiheit“ bezieht sich vermutlich auf die Umstrukturierungen bei Bloomsbury, die im Konzern für Unruhe sorgen. In deren Zentrum steht der Rechtshandel, der mit zwei zusätzliche Stabsstellen aufgestockt wurde: Alexandra Pringle und Sarah Odedina koordinieren als internationale Programmchefinnen in enger Absprache mit den Lektoraten die Lizenzaktivitäten rund um den Globus für das allgemeine Programm bzw. das Kinderbuch.

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