Interpretation aus Hollywood

Im Jahr 2004 starb der schwedische Autor Stieg Larsson an den Folgen eines Herzinfarktes. Zwei Jahre später erschien mit „Verblendung“ der erste Teile seiner „Millenium-Triologie“ in Deutschland, je ein Jahr später wurden die weiteren Teil „Verdammnis” und „Vergebung” veröffentlicht (alle bei Heyne).

Bereits 2009 lief eine schwedische Filmproduktion der Reihe, mit den Schauspielern Mikael Nyqvist und Noomi Rapace in den Hauptrollen, in den Kinos an. Um den Krimistoff einem noch breiteren Publikum zugänglich zu machen, hat jetzt der Regisseur David Fincher eine Hollywood-Interpretation des ersten Teils der Reihe abgeliefert. Dabei hält er sich, wie schon die schwedische Produktion zuvor, eng an die Buchvorlage. Ab 12. Januar ist seine Version von „Verblendung“ in den deutschen Kinos zu sehen.

Die Handlung: Der Enthüllungsjournalist Mikael Blomkvist (Daniel Craig) übernimmt einen Auftrag des Großindustriellen Henrik Vanger (Christopher Plummer). Blomkvist soll das Verschwinden von Vangers Großnichte Harriet vor 40 Jahren klären. Unterstützung erhält er von der Einzelgängerin Lisbeth Salander (Rooney Mara), die über herausragende Fähigkeiten als Hackerin verfügt. Bei ihren Ermittlungen finden sie heraus, dass Harriets Verschwinden in Zusammenhang mit einer Reihe von Frauenmorden steht.

Hier ist der Trailer:

Außerdem im Kino:

„Anne liebt Philipp“
ab 12. Januar 

Die zehnjährige Anne (Maria Tandero Berglyd) hat wenig übrig für Jungs. Viel lieber tobt sie sich mit ihren Freunden Beate, Knut, Dag und Einar im Wald aus oder rauft sich mit ihrem Bruder. Erst als der gleichaltrige Philipp (Otto Garli) in das vermeintliche Spukhaus am Ende der Straße einzieht, ändert sich ihre Einstellung zum anderen Geschlecht und zur Liebe. Dumm nur, dass auch ihre beliebte Klassenkameradin Ellen (Vilde Fredriksen Verlo) ein Auge auf Philipp geworfen hat.

Das Kinderbuch „Tilla liebt Philipp“ von der norwegischen Autorin Vigdis Hjorth ist 2001 bei Carlsen erschienen.

Hier gibts einen ersten Eindruck:

„Soul Surfer“
ab 12. Januar 

Bethany Hamilton (Anna Sophia Robb) ist 13 Jahre alt und die neue Surfhoffnung Hawaiis. Als sie beim Training von einem Tigerhai angegriffen wird, verliert sie ihren linken Arm und auch alle Zukunftshoffnungen. Doch sie findet ihren Glauben an sich selbst zurück und steht bereits einem Monat nach dem Unfall wieder auf dem Brett.

Der Film basiert auf den Memorien der Profisurferin Bethany Hamilton, die im Jahr 2003 bei einem Haiangriff einen Arm verlor. Seit 2006 erscheint „Soul Surfer“ beim Brunnen-Verlag. 

Hier einige Szenen:


„Faust“
ab 19. Januar

Der Universalgelehrte Faust (Johannes Zeiler) zieht eine ernüchternde Lebensbilanz und kommt zu dem Schluss, als Wissenschaftler keine brauchbaren Erkenntnisse für das Leben erhalten zu können. So schließt einen Pakt mit dem Teufel Mephisto. Er verspricht ihm seine Seele, wenn dieser ihn von seiner Unzufriedenheit befreit.

Die Adaption des russischen Regisseurs Alexander Sokurov stimmt nur fragmentarisch mit dem Werk von Johann Wolfgang von Goethe überein. In weiten Teilen interpretiert Sokurov frei und konnte damit als bester Wettbewerbsfilm den Goldenen Löwen bei den Filmfestspielen in Venedig gewinnen.

Goethes „Faust I“ und „Faust II“ liegen bei diversen Verlagen vor werden regelmäßig neu aufgelegt.

Hier der Trailer zum Film:

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