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Gewinner des 1. Thüringer Krimipreises steht fest

Die Entscheidung der Jury ist gefallen: Der 1. Thüringer Krimipreis geht an Astrid Seehaus mit »Tod im Eichsfeld«, die sich unter dem Pseudonym Giselle Friponne beworben hatte. In der Wahl zu Thüringens bestem Krimi setzte sich die Autorin und Verlegerin gegen 39 Mitbewerber durch. »Ich bin überglücklich und hoffe, dass ich viele Leser mit meinem Krimi für den Tatort Thüringen interessieren kann«, so Seehaus. Auch Julia Ströbel, Lektoratsleiterin des Sutton Verlags, zeigt sich begeistert: »Die Auswahl aus den vielen guten Bewerbern ist sehr schwer gefallen. Astrid Seehaus hat uns mit ihrer spannenden Handlung, den sehr persönlich gezeichneten Figuren und treffend beschriebenen Orten restlos überzeugt.« »Tod im Eichsfeld« erscheint Anfang März als Buch und E-Book. Am 15. März präsentieren die Veranstalter den Siegertitel feierlich auf der Leipziger Buchmesse.

»Tod im Eichsfeld« spielt in Böseckendorf, einem Dorf an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Während eines heftigen Sommergewitters wird Georg Stahlmann auf seinem Hof brutal mit der Mistgabel erstochen. Schnell ist klar, dass der Tod des wohlhabenden Großbauern, der 1991 aus dem Westen zurückgekehrt ist, so manchem in dem ehemaligen Grenzdorf gelegen kommt. Kriminalkommissar Frank Rothe, frisch von Erfurt nach Heiligenstadt versetzt, hätte sich nie träumen lassen, welche Abgründe sich hinter der friedlichen Fassade, des Dörfchens auftun. Hass, Neid und Gier brodeln hier seit langem unter der Oberfläche. Fast jeder hat ein Motiv, doch wer ist der Täter? Wie tief in der Vergangenheit muss Rothe graben?

»Tod im Eichsfeld« (978-3-86680-992-5) von Astrid Seehaus umfasst 192 Seiten und ist ab Anfang März für 12,00 € [D] im Handel erhältlich. Es erscheint weiterhin als E-Book (978-3-86680-993-2) im Format e-pub für 9,49 €.

Astrid Seehaus, die sich unter dem Pseudonym Giselle Friponne für den 1. Thüringer Krimipreis beworben hat, schreibt seit über zehn Jahren Kinder- und Jugendbücher, die sie seit 2003 erfolgreich in ihrem Verlag Undine veröffentlicht. Sie lebt mit ihrer Familie im Eichsfeld. »Tod im Eichsfeld« ist ihr erster Kriminalroman.

Auf Initiative des Erfurter Sutton Verlags und der Buchhandlung Peterknecht hatten der Börsenverein des Deutschen Buchhandels – Landesverband Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, der Thüringer Literaturrat und die Zeitungsgruppe Thüringen im Februar 2011 den 1. Thüringer Krimipreis ins Leben gerufen. Krimiautorinnen und -autoren, ob Debütanten oder alte Hasen, waren aufgerufen, bis Ende Juli 2011 ihr unveröffentlichtes Manuskript einzureichen, das in Thüringen spielt.

39 Manuskripte gingen bis zum Stichtag beim Sutton Verlag ein. Nach einer Vorauswahl durch das Sutton-Lektorat schafften es 10 Titel auf die Longlist, die dann an die sechsköpfige Jury ging, der außer dem Erfurter Buchhändler Peter Peterknecht und Sutton-Cheflektorin Julia Ströbel, Matthias Biskupek, Thüringer Literaturrat, Gerlinde Sommer, Thüringische Landeszeitung, Dirk Löhr, Thüringer Allgemeine, sowie Olivia Schrumpf vom Sutton Verlag angehörten. Auf die Shortlist der Jury schafften es neben Astrid Seehaus’ »Tod im Eichsfeld« auch Katharina Schendels Arnstadtkrimi »Bei Nacht sind alle Katzen grau« und Michael Kirchschlagers historischer Kriminalroman »Hans Stahl und der Tod der Rosen«. 

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