Fiktion und Weltgeschichte

Am 20. Oktober kommt die Verfilmung von „Die Haut, in der ich wohne”auf die Leinwand. Die Handlung: Mit einer neuen, nicht ganz legalen, genetischen Methode gelingt dem Chirurgen Dr. Robert Ledgard (Antonio Banderas) die Herstellung feuerfester, menschlicher Haut. Anwendung findet das Produkt in seiner privaten Schönheitsklinik, in der sich nur eine einzige Patientin (Elena Anaya) aufhält, um die sich der obsessive Arzt kümmert. Wieso diese mysteriöse Patientien bei Ledgard in der Klinik ist, bleibt unklar. Klar ist hingegen, dass sie große Ähnlichkeit mit seiner verstorbener Ehefrau hat. Diese hatte vor einigen Jahren Selbstmord begangen, weil Verbrennungen sie entstellt hatten.

Die gleichnamige Vorlage zu dem Thriller erschien in Deutschland 2008 bei Heyne. Der kühle und verstörende Roman stammt aus der Feder des 2009 verstorbenen, französischen Krimiautoren Thierry Jonquet.

Hier ein Vorgeschmack:

Außerdem ab Donnerstag im Kino:

„Das kalte Herz“

„Das kalte Herz“ war die erste Märchen-Verfilmung der Defa (Deutsche Film AG). Im Jahr 1950 in der DDR entstanden, erzählt der Film die Geschichte von Peter Munk, einem armen Köhler, der sein Herz gegen Reichtum eintauscht und feststellen muss, dass er herzlos nicht glücklich wird. Die Vorlage stammt von Wilhelm Hauff und liegt unter anderem mit Illustrationen von Maren Briswalter beim Urachhaus Verlag vor.

„Das tapfere Schneiderlein“

Die Grimm-Verfilmung der Defa aus dem Jahr 1956 erzählt, wie „Das tapfere Schneiderlein“ mit Mut und Einfallsreichtum Proben und Gefahren übersteht, bis es schließlich König wird. In Grimms „Kinder- und Hausmärchen” steht das Märchen an 20. Stelle, erscheinen in drei Bänden bei Reclam.

„Wie heiratet man einen König?“

Der DDR-Spielfilm von 1969 ist die Adaption von Grimms „Die kluge Bauerntochter“. Die Bauerntochter befreit ihren Vater aus dem Gefängnis des Königs, indem sie Rätsel löst. Danach wird sie selbst Königin und muss ihre Klugheit noch des Öfteren einsetzen.

„Wer reißt denn gleich vor´m Teufel aus?“

Der ängstliche Jakob wird mit einem Brief zum König geschickt. Er weiß jedoch nicht, dass in dem Brief seine Hinrichtung angeordnet wird. Bevor er den Hof des Königs erreichen kann, wird er von Räubern überfallen. Diese haben Mitleid mit Jakob und tauschen den Brief aus, sodass jetzt Jakobs Heirat mit der Prinzessin angeordnet wird. Dem König missfällt das und er verlangt von Jakob drei Haare des Teufels. Die Defa-Verfilmung von 1978 basiert auf dem Grimm-Märchen „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren”.

Im Fernsehen:

„Unterwegs in der Weltgeschichte“

Zum Auftakt der sechsteiligen Serien über die Weltgeschichte macht sich Moderator Hape Kerkeling auf die Spuren uralter Kulturen, darunter Israel, Ägypten, Griechenland oder China. Am 11. Oktober erscheint bei C. Bertelsmann das Buch zu der Reihe, geschrieben vom Historiker und Fernsehjournalisten Hans-Christian Huf. Das Hörbuch erscheint bei Random House Audio, gelesen von Hape Kerkeling. Der erste Teil läuft am 23. Oktober um 19.30 Uhr im ZDF.

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