Zurück an den Verhandlungstisch

Im Zuge des Kuschelkurses von Google und großen französischen Verlagen setzen auch Albin Michel, Flammarion und Gallimard offenbar auf eine außergerichtliche Einigung. Die Verlage hatten vom US-Unternehmen rund zehn Mio Euro Schadensersatz für das ungefragte Digitalisieren von fast 10.000 eigenen Titeln im Rahmen des Bibliotheksprogramms verlangt (hier mehr).

Vier Monate, nachdem die Verlage ihre Klage eingereicht hatten, meldet „Livres Hebdo“, dass das Trio offenbar den Gerichtsweg gegen Google nicht mehr beschreiten wolle. Das Branchenblatt vermutet, die Verlage wollten Hindernisse für die im Frühjahr aufgenommenen Verhandlungen von Google und dem Verlegerverband Syndicat national de l’édition aus dem Weg räumen. Ziel: Ein Abkommen schaffen, das sich an der Einigung von Google mit Hachette Livre orientiert.

Nach Aussage von Christine de Mazières, Generalsekretärin des französischen Verlegerverbandes, gegenüber buchreport, hatte der Verband monatelang mit Google diskutiert, damit die Abkommen mit Hachette und La Martinière auch allen französischen Verlagen zugute kommen. Doch Google habe die Verhandlungen mit dem SNE seit Anfang Mai eingestellt, obwohl der Verband die Diskussion habe weiterführen wollen.

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