Eingedeutscht ist’s

Zum 1. Oktober will der kanadische E-Book-Experte Kobo die deutsche Variante des eigenen Readers hierzulande auf den Markt bringen. Ursprünglich sollte schon im August der Startschuss erfolgen. Auch der Start eines eigenständigen E-Shops verzögert sich.

Wie die Kanadier in einer Pressemitteilung anlässlich der IFA-Messe (Kobo: Halle 6.2/205) erklären, soll auch der deutsche Shop Anfang Oktober launchen – bislang können deutsche Kunden nur innerhalb des amerikanischen Shops einkaufen, dort immerhin aber laut Kobo unter 80.000 deutschsprachigen Titeln und insgesamt 2,5 Mio E-Books auswählen. Weitere E-Book-Stores sollen in Spanien, Frankreich, Italien und den Niederlanden eröffnet werden.

Der deutsche Reader „Kobo eReader Touch Edition“ soll ab 1. Oktober 2011 für 149 Euro (unverbindliche Preisempfehlung) verkauft werden, deutlich teurer als die US-Variante (129,99 Dollar). Zu den Vertriebspartnern äußert sich Kobo noch nicht, auf Anfrage von buchreport.de heißt es, man sei mit Buchhändlern im Gespräch.

Im Interview mit buchreport.de hatte Nina Kreutzfeldt, die für Kobo in Europa federführend das E-Sortiment zusammenstellt, schon im Mai das Ziel vorgegeben:  Wir wollen an den Erfolg in Nordamerika anknüpfen, dort ist Kobo bereits einer der drei größten E-Book-Anbieter.

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